Kein Platz für Mick Schumacher

Alfa Romeo setzt 2021 weiter auf Räikkönen und Giovinazzi

Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi sind auch 2021 ein Team
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30. Oktober 2020 - 16:44 Uhr

Alfa Romeo: Mick Schumacher schaut vorerst in die Röhre

Alfa Romeo hat vor dem GP Emilia Romagna sein Fahrer-Duo für die kommende Saison bestätigt. Demnach setzt der Rennstall weiter auf Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi. Das bedeutet auch, dass für Mick Schumacher in der kommenden Formel-1-Saison kein Cockpit bei Alfa frei wird.

Zwar galt auch Mick Schumacher als Kandidat ... aber ...

Kimi Räikkönen: "Das Team ist wie eine zweite Familie"

Am Tag zuvor hat Alfa Romeo bekannt gegeben, dass die Zusammenarbeit mit dem Sauber-Team fortgesetzt wird. Kimi Räikkönen ist glücklich über die Entscheidung: "Alfa Romeo Racing ist mehr als nur ein Team für mich, es ist wie eine zweite Familie", sagte der 41-jährige Finne.  "Die einzigartige Atmosphäre in diesem Team ist für mich eine besondere Motivation in meine 19. Formel-1-Saison zu gehen, nächstes Jahr", so Räikkönen.

Teamchef Vasseur: "Giovinazzi hat sich die Vertragsverlängerung verdient"

"Ich bin sehr froh, dass wir die Zusammenarbeit mit Kimi und Antonio ein weiteres Jahr fortsetzen. Zu Kimi muss ich nicht mehr viel sagen. Und Antonio hat für uns bisher eine ganz entscheidende Rolle gespielt, von der Strecke bis zur Zusammenarbeit mit den Ingenieuren. Er hat sich die Vertragsverlängerung bis 2021 verdient", sagte Teamchef Frederic Vasseur.

Video: RTL-Reporter Görner sicher: Mick 2021 in der F1

Mick Schumacher: Haas jetzt Favorit für Formel-1-Debüt?

Die Beförderung des von Ferrari geförderten Schumacher in die Königsklasse ist ungeachtet der Alfa-Entscheidung weiter wahrscheinlich. Spätestens seit Schumachers Nominierung für einen Trainingseinsatz am Nürburgring Mitte Oktober für Alfa Romeo galt der Rennstall unter Sauber-Führung allerdings als Option Nummer eins.

Haas scheint 2021 auf einen kompletten Neuaufbau zu setzen. Neben Schumacher gelten auch dessen Formel-2-Rivalen Callum Ilott (England), Nikita Masepin und Robert Schwartzman (beide Russland) als Anwärter auf eines der beiden Cockpits.

RTL.de/sid