Grünes Licht aus Österreich

Formel 1 startet Anfang Juli in Spielberg

Grand Prix von Österreich
© dpa, Christian Bruna, AF afn nic kno

30. Mai 2020 - 15:05 Uhr

F1 darf in Österreich starten

Darauf haben Veranwortliche, die Rennställe und die Fans gewartet. Die Politik in Österreich hat dem "Doppelschlag" Anfang Juli und damit dem Saisonauftakt der Formel 1 das finale "Go" gegeben. Das österreichische Gesundheitsministerium bestätigte am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur APA, dass das Gesundheitskonzept der Veranstalter die aktuellen Erfordernisse in der Corona-Pandemie erfülle.

Am 5. Juli heulen die Motoren wieder

Die Rennserie startet damit am 5. Juli mit einem ersten Rennen in Spielberg. Eine Woche später am 12.Juli steigt der zweite Lauf an gleicher Stelle. Wegen der Corona-Pandemie waren die ersten zehn Rennen ausgefallen bzw. verschoben worden.

Das Gesundheitsgutachten für den Doppel-Grand-Prix sieht unter anderem vor, dass sich Piloten und Formel-1-Personal vor der Einreise nach Österreich auf Corona testen lassen. Zudem soll die Zahl der Mitarbeiter an der Strecke auf ein Minimum reduziert werden. Bei den Rennen in Österreich sollen laut Veranstalter höchstens 2.000 Personen dem Tross der Rennserie angehören. Weitere Maßnahmen wie die Unterbringung von Teams in getrennten Hotels sind vorgesehen.

Über Budapest nach Silverstone?

Nach den beiden Rennen in Österreich soll der Rennzirkus in Budapest (19. Juli) fortgesetzt werden, bevor es im August auf die Insel in Richtung Silverstone (2.8/9.8.) geht. Fix sind diese Rennen aber noch nicht. Als Ersatzkandidat für Silverstone steht offenbar die deutsche Traditionsstrecke in Hockenheim parat.

Laut dem noch inoffiziellen Notkalender soll am 16. August der Große Preis von Spanien nachgeholt werden, zwei Wochen später der Klassiker in Spa-Francorchamps sund wiederum eine Woche später der Grand Prix von Italien.

Die Formel 1 hätte ursprünglich am 15. März mit dem GP von Australien in Melbourne starten sollen. Nach der Corona-Zwngspause hoffen die Formel-1-Bosse auf mindestens 15 Grands Prix in diesem Jahr.