Deutscher in der Krise

Formel-1-Sportchef Ross Brawn: Ferrari muss Vettel helfen

© dpa, David Davies, nic

16. September 2019 - 11:30 Uhr

Sebastian Vettel macht die wohl schwierigste Zeit seiner Karriere durch. Teamkollege Charles Leclerc läuft ihm bei Ferrari allmählich den Rang ab. In Monza feierte er seinen zweiten Sieg in Serie, Vettel landete auf dem 13. Rang. Nun bekommt der 33-Jährige Hilfe von Formel-1-Sportchef Ross Brawn. In dieser "harten Zeit" benötige der Heppenheimer "die Unterstützung des Teams, um das Selbstvertrauen zurückzukriegen, das ihm anscheinend fehlt."

Brawn nimmt Binotto in die Pflicht

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto müsse sich nun vor allem um Vettel und die Weiterentwicklung des Wagens kümmern, meint Brawn. "Das wird nicht einfach, ist aber wesentlich vor allem mit Blick auf 2020."

Lob für Leclerc

In Brawn steckt auch ein Fan des jungen Monegassen Leclerc. "Der letzte Ferrari-Fahrer, dem das in diesen beiden Rennen gelungen ist, war Michael (Schumacher) 1996. Vielleicht wiederholt sich Geschichte", sagt er mit Blick auf Leclerc, der Vettel auch in der WM-Wertung hinter sich gelassen hat. "Mich beeindruckt am meisten, wie schnell er lernt, wie er als Fahrer und Mensch immer besser wird."