Formel 1: Sebastian Vettels neuer Ferrari wird entweder ein "Monster oder Müll"

SHANGHAI, CHINA - APRIL 17:  Sergio Marchionne, CEO of FIAT and Chairman of Ferrari in the Pitlane ahead of the Formula One Grand Prix of China at Shanghai International Circuit on April 17, 2016 in Shanghai, China.  (Photo by Clive Mason/Getty Image
Weiß nicht so recht, ob die neue 'rote Göttin' was taugt oder nicht: Ferrari-Boss Sergio Marchionne.
Getty Images, Bongarts

Ferrari-Chef besucht Werk in Maranello

Ferrari tanzt beim Bau von Sebastian Vettels roter Göttin für die Formel-1-Saison offenbar auf der Rasierklinge. Glaubt jedenfalls Obercapo Sergio Marchionne nach einer Stippvisite im Scuderia-Werk.

'Projekt 669' wird am 22. Februar präsentiert

"Ich war vor einigen Tagen in Maranello und muss sagen, dass die Jungs zwar viel arbeiten, aber fast schon zu entspannt wirken", sagte Marchionne: "Ich kann daraus nur schließen, dass sie entweder ein Monster gebaut haben oder eben Müll. Wir müssen bis zur Präsentation am 22. Februar warten." Dann zeigt die Scuderia ihren neuen Boliden – Arbeitstitel 'Projekt 669' – erstmals online.

Vettel: Haben alle Voraussetzungen

Sebastian Vettel machen die Leistungen aus dem Vorjahr viel Mut für die anstehende Saison.
Sebastian Vettel machen die Leistungen aus dem Vorjahr viel Mut für die anstehende Saison.
wt, Getty Images, Bongarts

Darf man Vettel glauben, deuten die entspannt wirkenden Mechaniker eher auf Marchionnes Monster-These hin. Der viermalige Weltmeister hatte unlängst die Hoffnungen der Tifosi auf den ersten roten Titel seit 2007 geschürt.

"Wenn wir in der Winterpause einen ähnlichen Sprung machen wie letztes Jahr, dann sollte das fast ein Spaziergang werden", zitiert 'Motorsport Aktuell' den Vize-Champion der Vorsaison. Man habe "alle Voraussetzungen, die nötig sind", um in der anstehenden Saison Mercedes zu schlagen und endlich wieder die Weltmeisterschaft zu gewinnen, so Vettel.