13. Mai 2019 - 11:23 Uhr

Silberpfeile stellen Rekord auf

Mercedes zieht weiter einsam seine Runden in der Formel 1. Das Weltmeister-Team feierte beim Großen Preis von Spanien mit Lewis Hamilton (1.) und Valtteri Bottas (2.) den fünften Doppelsieg im fünften Rennen (Rekord). Sebastian Vettel im Ferrari attackierte, doch der 31-Jährige wurde für seinen Mut nicht belohnt. Für ihn blieb nur der 4. Platz hinter Max Verstappen (Red Bull).

Hamilton behält bei spektakulärem Start die Oberhand

Die Hoffnung auf eine Wende zum Europa-Auftakt in der Formel 1 wurde bereits unmittelbar nach dem Start in Barcelona gekillt. Bei optimalen Wetterbedingungen (Luft 20 Grad/Asphalt 42 Grad) erwischte Hamilton den besten Start. Doch auch Vettel kam glänzend aus dem 'Startblock'. So gut, dass er am Ende der Start-Ziel-Geraden mit den Mercedes gleichauf war -  allerdings auf der
Außenposition vor Kurve 1. Und das war der Haken! Um auf der Strecke zu bleiben, musste Vettel voll in die Eisen gehen, mit der Folge, dass der rechte Vorderreifen seines Ferrari stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Vettel muss Extra-Stopp einlegen

Ein hoher Preis: Denn Vettel konnte mit dem Spitzentrio Hamilton, Valtteri Bottas und Max Verstappen nicht mehr mithalten. Ferrari reagierte und schickte Leclerc auf die Reise, die Führungsgruppe zu attackieren. Vettel richtete dagegen den Wunsch ans Team: "Pit me when you can". In Runde 20 kam die Scuderia der Aufforderung ihres Chefpiloten nach. Doch optimal war der Boxenstopp mit 4,4 Sekunden nicht. Mit Medium-Reifen reihte sich Vettel auf Rang 10 wieder ein und arbeitete sich bis Runde 33 wieder so weit nach vorne, dass er Leclerc vor der Flinte hatte. Bis Runde 36 wollte sich der Newcomer aber nicht kampflos ergeben, bis die Stimme des Ferrari-Herrn Mattia Binotto über Boxen-Funk erklang und Vettel vorbei durfte.

Kein Podest trotz Schlussoffensive

Nach einem Crash in Runde 46 zwischen Lando Norris (McLaren) und Lance Stroll (Racing Point) kam eine Safety-Car-Phase bis Runde 53. Im Anschluss an den Re-Start ging es im Mittelfeld vogelwild zu - die Rangfolge auf den Plätzen 1 bis 5 blieb aber statisch. Vettel machte sich zwar auf die Jagd auf den drittplatzierten Max Verstappen - allerdings vergebens.

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