Sa | 14:00

Formel 1: Sebastian Vettel und Lewis Hamilton wollen Mitspracherecht bei Regeländerungen

Valtteri Bottas of Finland and Lewis Hamilton of Great Britain and Mercedes AMG Petronas F1 Team and Sebastian Vettel of Germany and Scuderia Ferrari in the press conference PK Pressekonferenz after qualifying for the Spanish Formula One Grand Prix a
Auf Pressekonferenzen werden Lewis Hamilton und Sebastian Vettel teilweise Löcher in den Bauch gefragt © imago/Cordon Press/Miguelez Sports, Jose Breton/Cordon Press, imago sportfotodienst

Acht WM-Titel wollen gehört werden

Sebastian Vettel und Lewis Hamilton wollen gefragt werden - nicht nur von Journalisten, sondern auch von den zuständigen Formel-1-Gremien, wenn es um Regeländerungen geht.

Vettel: Wir wissen, wie sich die Autos anfühlen

Die beiden viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel und Lewis Hamilton haben in der Formel 1 mehr Mitspracherecht bei Regeländerungen gefordert. "Wir sollten die Entscheidungen treffen", sagte der Ferrari-Pilot am Rande des Grand Prix von Spanien: "Wir behaupten nicht, allwissend zu sein und haben keine Ahnung von der Technik der Autos. Aber wir wissen, wie sie sich anfühlen und sich fahren."

Die zuständigen Gremien der Königsklasse hatten zuletzt neue Regularien für die Aerodynamik ab der Saison 2019 beschlossen, um das Überholen zu erleichtern. Allerdings sind sich die Experten uneins, ob sich dieser Effekt tatsächlich einstellen wird. "Man sollte uns fragen, was es braucht, um zu überholen", sagte Mercedes-Pilot Hamilton.

Viele Regeländerungen sind kontraproduktiv

Vettel kritisierte zudem die häufigen Richtungswechsel bei den Regeln, schließlich wurden in der Vergangenheit immer wieder Maßnahmen ergriffen, um die Spannung auf der Strecke zu erhöhen. "Das ist, als würde man nach Amerika segeln und dabei 100 Kurswechsel vornehmen", sagte er.