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Nach enttäuschendem Saisonstart in Bahrain

Vettel und Aston Martin: Noch lange nicht bei 100 Prozent

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel
© dpa, James Gasperotti, zeus fgj

05. April 2021 - 17:39 Uhr

Noch viel Arbeit für Vettel und Aston Martin

Sebastian Vettel und Aston Martin: Das passt bislang noch nicht. Bei den Testfahrten machte der neue Bolide Probleme, auch der Saisonauftakt in Bahrain verlief mit Rang 15 enttäuschend. Vor dem Saisonstart hatte sich Vettel noch optimistisch gezeigt, er habe sich "richtig gut" ins Team eingelebt. Doch spätestens jetzt ist klar: Vor dem viermaligen Weltmeister und seiner neuen Truppe liegt noch jede Menge Arbeit. Vor allem im Auto fühle er sich bislang noch nicht richtig "zuhause".

Vettel: Noch nicht mal 50 Prozent mit Aston Martin erreicht

"Es gibt viele Dinge, die mich bekämpfen, sodass ich mich nicht richtig auf das Fahren konzentrieren kann", so Vettel. Einige Faktoren würden für "kleine Inkonsistenzen" sorgen. Das sei keine Hilfe, wenn er im Auto sitze.

Aktuell sieht sich Vettel mit Aston Martion noch nicht mal bei 50 Prozent Leistung angekommen. "Es gibt noch so viele Sachen, die den Rhythmus brechen und es ziemlich schwierig machen, das Auto zu spüren oder das zu spüren, was ich brauche, um schnell zu fahren", erklärte der Deutsche.

Es müsse nun "Schritt für Schritt" nach vorne gehen. "Ich hoffe, wir kriegen vieles sehr schnell behoben", so Vettel. Vor allem das Rennen in Bahrain sei trotz des enttäuschenden Ergebnisses viel wert gewesen. Die gesammelten Erfahrungen und Rennkilometer seien ein Schlüssel zum Erfolg. "Es war zwar nicht das Wochenende, das wir uns vorgestellt hatten, aber im Rennen haben wir einiges gelernt, das wir angehen müssen", machte der Rennfahrer deutlich.

Er habe "vieles" am Auto probiert und unterschiedliche Abstimmungen getestet. "Es gibt aber noch einiges, das nicht wie gewünscht funktioniert. Sobald wir das im Griff haben und wissen, was das Auto braucht, um schnell zu sein, kann es nur besser werden."

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Teamchef optimistisch: "Sebastian ist auf einem guten Weg"

Auch Aston-Martin-Teamchef Otmar Szafnauer will Vettel Zeit geben, im neuen Team so richtig anzukommen: "Er fährt jetzt ein völlig anderes Auto als bisher. Es ist einfach noch sehr frisch." Szafnauer sei "zuversichtlich, dass er die Kurve kriegt."

Vettel habe im Bahrain-Grand-Prix, abgesehen vom unglücklichen Verbremser, bei dem er Esteban Ocon ins Heck krachte, seine wahre Klasse schon bewiesen. "Er fuhr von ganz hinten los und kam gut nach vorne, fühlte sich dann wohl im Auto. Das ist positiv", gibt sich Szafnauer optimistisch. Er ist sicher: "Sebastian ist auf einem guten Weg."

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