Weniger Zeit für Tests

Vettel: 1,5 Tage im neuen Auto sind ok

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13. Januar 2021 - 16:09 Uhr

Formel 1: Sebastian Vettel hat wenig Zeit, sich im neuen Auto einzugrooven

Die Corona-Pandemie bringt die Formel 1 wie in der vergangenen Saison in Planungs- und Kalenderschwierigkeiten. Der Auftakt in Australien wurde bereits verlegt, auch die Testtage sollen nun wie erwartet eingedampft in der Wüste von Sakhir statt in Barcelona stattfinden. Für Sebastian Vettel bedeutet dies im neuen Aston-Martin-Dienstwagen: weniger Zeit zum Testen. Als Ausrede will der viermalige Weltmeister diese schwierige Ausgangslage aber nicht gelten lassen.

Anderthalb Tage für Vettel im Aston Martin

Auftakthürden für "007 Seb" im Aston Martin. Lediglich drei Test-Tage haben die Teams 2021 für ihr neues Auto zur Verfügung, das macht nach Adam Riese anderthalb Tage pro Fahrer, also auch für Vettel und Teamkollege Lance Stroll.

"Was ich höre ist, dass es einen Test vor der Saison geben wird und dann werde ich zum ersten Mal im neuen Auto sitzen", sagte Vettel vor dem Start in seine 14. Saison in der Königsklasse bei "formula1.com".

"Mache mir keine Sorgen"

"Mache ich mir deswegen Sorgen? Nein. Wenn es so kommt, dann ist es so. Über die Jahre gewöhnt man sich daran, aus wenig Zeit auf der Strecke das Beste zu machen. Auch wenn sich anderthalb Tage nicht nach viel anhören, kann man schon einigermaßen ins Laufen kommen", sagte der 33-Jährige weiter, der vor allem auf den Simulator setzen will.

"Es ist für alle Fahrer das gleiche. Heutzutage kann man schon vor den Tests viel machen. Ich denke, ein Schlüsselfaktor wird die Vorbereitung auf den ersten Test und das erste Rennen sein."

Formel 1: Tests Mitte März in Bahrain

Medienberichten zufolge sollen die F1-Tests am 12. bis 14. März in Bahrain stattfinden. Also dort, wo nun auch der Formel-1-Auftakt steigt. Stand jetzt startet die Königsklasse am 28. März.

Für Vettel ist es nach dem Ferrari-Gurkenjahr 2020 ein Aufbruch in eine neue Ära. Während sein neuer Rennstall bereits einen ersten Mini-Einblick in Vettel in Grün gewährte, wurde die Präsentation des noch namenlosen Dienstwagens von Februar in den März verlegt.

Die F1-Comebacker aus England setzen große Hoffnungen in ihren prominenten Zugang von Ferrari. "In Sebastian haben wir einen anerkannten viermaligen Weltmeister, der Erfahrung darin hat, Teams zu helfen, Rennen zu gewinnen und um die Meisterschaft zu kämpfen. Deshalb ist er eine so wichtige Verpflichtung für uns", sagte Teamchef Otmar Szafnauer jüngst. "Er bringt eine Siegermentalität mit, und wir alle werden auf dieser Reise zweifellos viel von ihm lernen."

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