Hamilton "kaputt" nach "drei Rennen an einem Tag"

Formel 1: Sebastian Vettel in Mugello "glück- und griplos"

13. September 2020 - 20:30 Uhr

Vettel: Mehr als Rang 10 war nicht drin

Den Überblick in dem ganzen Chaos von Mugello zu behalten, war für Sebastian Vettel weniger das Problem. Seine Ferrari-Gurke war einfach nicht schnell genug – ein glanzloses Scuderia-Jubiläum beim 1000. GP der Roten. "Wir haben alles probiert", sagte Vettel nach der Toskana-Premiere der Formel 1 am RTL-Mikrofon und witzelte, dass er auf das irre Rennen vielleicht mehr hätte "wetten sollen". Aber selbst dann wäre Rang 10 wohl das Maximum gewesen. "Mehr war nicht drin."

"Ich hatte einfach überhaupt keinen Grip bei dem zweiten und dritten Rennstart", so Vettel. Ganz zu Beginn war das Missgeschick mit Carlos Sainz, das ihm den Frontflügel kostete, einfach Pech. "Doof gelaufen", befand der 33-Jährige.

Dass die Pace im Rennen nicht stimmte, lag aber sicher nicht an der Kollision der ersten Runde.

Hamilton: Vier Rennstarts und der Teamkollege die größte Herausforderung

Bei Lewis Hamilton war die Stimmung nach seinem 90. GP-Sieg deutlich besser. Auch wenn der Brite gestand: "Puh, ich bin kaputt."

Seinen Teamkollegen in Schach zu halten, sei besonders schwer gewesen: "Valtteri war so schnell dieses Wochenende, es war nicht leicht, ihn hinter mir zu halten." Dazu das Chaos und die vier Rennstarts: "Es war eines der härtesten Rennen, die ich gefahren bin – das waren drei Rennen an einem Tag."