Keine Euphorie nach Aufholjagd in Hockenheim

Vettel kritisch: "Mit Sicherheit nicht das, was wir anstreben"

02. August 2019 - 9:45 Uhr

Vettel macht sich keine Illusionen

Von Euphorie ist bei Sebastian Vettel nach der grandiosen Aufholjagd in Hockenheim nichts zu spüren. Vor dem ersten Training zum Grand Prix von Ungarn (Freitag, ab 10.55 Uhr bei Nitro und im n-tv-Livestream) blickt der viermalige Formel-1-Weltmeister sogar eher kritisch auf sein Heimrennen zurück – und kaum begeistert nach vorn.

Puszta-Upgrade macht (etwas) Hoffnung

"Das war mit Sicherheit nicht das, was wir anstreben", sagte Vettel im Rückblick auf Hockenheim, wo im Qualifying beide Ferraris streikten und sein Teamkollege Charles Leclerc auch im Rennen ausschied. Vettel mahnte daher an: "Wir wissen, dass nach wie vor sehr viel Arbeit vor uns liegt."

Grund zum Optimismus in der heißen Puszta gibt dem 32-Jährigen ein Upgrade-Paket, das die Roten im Gepäck haben. "Wir haben ein paar neue Teile an Bord und hoffen, dass alles funktioniert. Wir werden auf jeden Fall angreifen und versuchen, das Beste aus unserem Paket herauszuholen", sagte Vettel.

Eine Prognose für den 12. WM-Lauf des Jahres wollte der momentane WM-Vierte nicht abgeben: "Wo wir genau stehen werden, ist unmöglich vorherzusagen. Die Favoritenrolle liegt nicht bei uns."