24. Mai 2019 - 14:29 Uhr

Tod von Formel-1-Ikone Lauda erschüttert Vettel

Sebastian Vettel hat vor dem Großen Preis von Monaco (Sonntag ab 14 Uhr live bei RTL oder online im Livestream bei TVNOW.de und in der TVNOW App) sein rotes Ferrari-Kapperl vor der am Dienstag gestorbenen Formel-1-Legende Niki Lauda gezogen. "Niki hinterlässt eine Lücke, die schwer zu füllen sein wird. Er war eine echte Rennsport-Ikone", sagte der 31-Jährige in Monte Carlo.

Lauda einer wie Senna und Schumi

Der Tod Laudas habe ihn tief bewegt, so Vettel. "Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich ihn einen Freund nennen konnte. Er war, wie er im TV rüberkam: immer authentisch und direkt. Man kann nur den Hut vor dem ziehen, was er geleistet hat."

Lauda habe zu seiner aktiven F1-Zeit - wie später Ayrton Senna oder Michael Schumacher - "die Latte immer höher gelegt", ordnete Vettel die Leistungen des Österreichers ein.

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Lauda gewann in seiner Karriere dreimal den WM-Titel - zweimal (1975 und 1977) mit Ferrari. Scuderia-Teamchef Mattia Binotto würdigte ihn als großen Ferrarista.

Lauda sei "ein Aushängeschild für Ferrari und die Formel 1" gewesen, so Binotto: "Er setzte sich für Veränderungen im Motorsport ein, die ihn noch professioneller machten. Er war seiner Zeit voraus, was die Detailgenauigkeit angeht, die heute ein wesentliches Element unseres Sports ist."

Der "geradlinige Ansatz" des langjährigen RTL-Experten werde der Formel 1 fehlen. "Es wird merkwürdig erscheinen, wenn wir ihn nicht im Fahrerlager sehen", sagte Binotto.