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Bottas kommt ins Grübeln

Hamilton-Ersatzmann George Russell gewinnt 1. Training

Vor dem Grand Prix von Sakhir
Vor dem Grand Prix von Sakhir
© dpa, Tolga Bozoglu, HA rac nwi

05. Dezember 2020 - 12:43 Uhr

Russell mit starker Performance

Alle Augen auf George Russell: Der junge Brite darf beim Sakhir-Grand-Prix in Bahrain (Sonntag, ab 16.05 Uhr, live bei RTL und im Stream auf TVNOW) im Mercedes ran, weil Weltmeister Lewis Hamilton an Corona erkrankt ist. Im 1. Freien Training lieferte der 22-Jährige direkt eine bockstarke Leistung ab.

Brite gleich auf Bottas-Level

Russell fuhr aus der kalten Hose direkt auf dem Niveau seines (vorübergehenden) Teamkollegen Valtteri Bottas, legte mit 54,546 Sekunden in der Wüste die schnellste Runde hin. Bottas wurde nur Vierter (+0,322) und hat mächtig Druck im Nacken.

Denn: Russell, eigentlich im Williams unterwegs und in der WM ganz hinten, ist Teil des Nachwuchsprogramms der Silbernen, will sich für ein Mercedes-Cockpit für 2022 empfehlen. Ein besseres Bewerbungsschreiben gibt es nicht, als in einem fremden Auto schneller als der Stammfahrer zu sein.

Zwischen die beiden Mercedes schoben sich die Red Bulls. Max Verstappen landete mit +0,176 Sekunden knapp vor Alex Albon (+0,265).

Hier gibt es alle Zeiten im Überblick

Ungewohntes Strecken-Layout

Die erste Session stand nicht nur für Russell unter dem Motto "Erfahrungen sammeln". Zwar war die Formel 1 erst am vergangenen Wochenende auf dem "Bahrain International Circuit" unterwegs, die Streckeführung ist beim zweiten Wüsten-Rennen aber eine ganz andere.

Gefahren wird auf dem "Outer Track", auch "Oval" genannt, einer Variante mit vielen Geraden, aber deutlich weniger Kurven. Bis zur heutigen Session kannten die Teams diese Strecke nicht. Bis zum Qualifying am Samstag (live bei RTL und auf TVNOW) müssen sich die Fahrer mit der neuen Piste anfreunden und die Teams Daten fürs richtige Setup sammeln.

Unter den Piloten wurde gleich mal gescherzt wegen der neuen Wege. Carlos Sainz im McLaren wollte via Boxenfunk wissen, ob er links oder rechts fahren müsse. Nicht überliefert ist, ob er seine Crew mit seinem Gag kurzzeitig verunsichert hat. Witzig war's allemal.

Ferrari fährt wieder einmal hinterher

Einmal mehr durchwachsen lief es für Ferrari. Sebastian Vettel und Charles Leclerc landeten auf Rang acht und zehn. Die Geschwindigkeitsprobleme der Roten waren auf der ungewöhnlich kurzen Strecke erneut offensichtlich.

Andere Debütanten landen ganz hinten

Neben Russell gibt es an diesem Wochenende zwei weitere Debütanten: Jack Aitken fährt ersatzweise im Williams, der Brasilianer Pietro Fittipaldi sitzt nach dem Feuer-Crash von Romain Grosjean im Haas. In der ersten Session reichte es für die beiden Nachwuchskräfte nur für die letzten beiden Plätze.

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