Formel 1: RTL zieht positive Saisonbilanz - Sportchef "sehr zufrieden"

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27. November 2017 - 16:49 Uhr

Bis zu 4,24 Millionen Zuschauer beim Saisonfinale

Den Großen Preis von Abu Dhabi haben noch einmal bis zu 4,24 Millionen Zuschauer bei RTL verfolgt. Der Spitzenwert wurde gleich beim Start des Rennens erzielt, das der Finne Valtteri Bottas vor Lewis Hamilton und Sebastian Vettel gewann. Im Durchschnitt kam das Saisonfinale auf 3,58 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 19,3 Prozent (14-59 Jahre: 1,89 Mio., MA: 18,3 %).

Bis zur Sommerpause mehr Zuschauer als 2016

Im Jahresdurchschnitt sahen 4,39 Millionen Zuschauer die 20 Saisonrennen. Damit lag die Zuschauerzahl etwas unter dem Jahresdurchschnitt 2016 (4,52 Mio.), in dem mit dem Deutschland-Grand-Prix zudem ein Rennen mehr (21) gefahren wurde. Eine detailliertere Analyse zeigt jedoch, dass RTL lange Zeit über der Vorsaison lag, die bis zum Schluss spannend war. 2016 konnte Nico Rosberg erst im letzten Rennen das packende Duell mit Lewis Hamilton für sich entscheiden und den WM-Titel holen.

Bis zum Großen Preis von Mexiko, in dem Hamilton in diesem Jahr bereits vorzeitig Weltmeister wurde, lag RTL 2017 mit 4,39 Millionen Zuschauern deutlich über Vorjahr (4,18 Mio./ohne Deutschland-GP). Bis zum Großen Preis von Ungarn, mit dem sich Sebastian Vettel als WM-Führender in die Sommerpause verabschiedete, lag RTL sogar bei durchschnittlich 4,65 Millionen Zuschauern - das waren 430.000 Zuschauer mehr als bis zum Ungarn GP 2016 (4,22 Mio. ohne GP Deutschland).

Bei den Marktanteilen konnte sich RTL im Jahresdurchschnitt 2017 leicht verbessern. Waren es 2016 25,1 Prozent, so steigerte sich der Wert in diesem Jahr auf 26,2 Prozent (14-59 Jahre: 2017: 24,3 %; 2016: 23,5 %).

RTL-Sportchef: Formel 1 hat "großes Potenzial"

RTL-Sportchef Manfred Loppe: "Vor dem Hintergrund, dass die Spannung in der Formel 1 am Ende etwas abfiel, sind wir mit den Quoten 2017 sehr zufrieden. Gerade die überragenden Siege von Sebastian Vettel in der ersten Saisonhälfte haben die Zuschauerzahlen gegenüber dem Vorjahr deutlich in die Höhe getrieben und damit gezeigt, welch großes Potenzial die Formel 1 in Deutschland hat. Verständlicherweise war nach der vorzeitigen WM-Entscheidung bei den letzten Rennen – anders als im Vorjahr - ein wenig die Luft raus. Nun hoffen wir, dass wir den vielen Fans in Deutschland auch im nächsten Jahr wieder die Königsklasse des Motorsports kostenlos frei Haus präsentieren können."