Heißmacher auf 2021er-Lackierung

Renault präsentiert neuen Alpine-Look

Der Alpine-Look
© AlpineF1TEam

14. Januar 2021 - 11:16 Uhr

Formel 1: Alpen-Outfit - Aus R.S.20 wird A521

Der Formel-1-Rennstall Renault tritt ab der Saison 2021 offiziell als Alpine F1 Team an. Die Franzosen haben nun erste Bilder von der vorläufigen Lackierung des neuen Wagens von Ex-Weltmeister Fernando Alonso und Esteban Ocon veröffentlicht.

Französische Farben

Virtueller Vorhang auf für den "Alpine A521", wie das neue Gefährt der beiden F1-Piloten heißen wird. Bei den Bildern, die das Team im Rahmen einer Online-Präsentation ins Netz stellte, handelt es sich aber nur um die vorläufige Lackierung.

"Einige Elemente werden bleiben, andere werden sich ändern", sagte Alpine-Designchef Antony Villain. Denn aus Schwarz wird noch Blau: "Das übergroße Alpine-Emblem und die Anleihen an die französische Trikolore werden bleiben. Die Farben Blau, Weiß und Rot passen überdies nicht nur zu Alpine, sondern auch zu Großbritannien, wo in Enstone unser Rennwagenwerk steht", erläuterte Villain.

Bislang war Renault in der Königsklasse im klassischen Schwarz und Gelb angetreten. Die Fotos zeigen einen alten Wagen aus dem Jahr 2020, das neue Auto soll im Februar vorgestellt werden.

Alpine ist eine französische Sportwagenmarke, die seit den 1970er Jahren zu Renault gehört. Gegründet wurde Alpine 1955 von Jean Redele.

Teamchef Cyril Abiteboul ist weg

Unklar ist weiter, wer die Geschicke des Teams zukünftig leiten wird. Vor wenigen Tagen hatte Renault die Trennung vom langjährigen Teamchef Cyril Abiteboul öffentlich gemacht.

Von der ursprünglichen Führungsriege aus 2016 ist mittlerweile nur noch Motorenchef Remi Taffin im Team. Cheftechniker Bob Bell trat bereits 2018 kürzer, Chassis-Leiter Nick Chester verabschiedete sich 2019. Jetzt ist auch Teamchef Abiteboul weg.

Neuer Geschäftsführer von Alpine F1 wird Laurent Rossi, der seit 2018 für die Renault-Gruppe als Strategie-Direktor und Entwicklungschef arbeitet. Ziele für das Formel-1-Team in 2021 oder für die langfristige Zukunft hat er übrigens noch nicht ausgerufen.