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Formel 1: Racing Point oder Red Bull? Sebastian Vettel für neue Saison zuversichtlich

Red-Bull-Berater befeuert Spekulationen über Vettel-Rückkehr

Sebastian Vettel zuversichtlich für die kommende Saison

Vettel sieht schwarz für Rot

Gute Nachrichten für die deutschen Formel-1-Fans und alle Fans von Sebastian Vettel : In Silverstone äußerste sich der viermalige Champion gegenüber RTL-Reporter Felix Görner zuversichtlich, dass er in der kommenden Saison in der Königsklasse weitermachen wird (siehe im Video oben). Für den bevorstehenden Grand Prix von Großbritannien sieht Vettel allerdings schwarz für sich und sein Ferrari-Team. Derweil nährt Red-Bull-Berater Helmut Marko die Gerüchte über eine Rückkehr von Vettel in die Red-Bull-Familie.

Vettels Entscheidung wird nicht mehr lange dauern

Nach der Überrundung durch Mercedes zuletzt beim Ungarn-GP fürchtet Vettel, dass es auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke von Silverstone kaum besser für ihn laufen wird. Zumal die Scuderia ohne Veränderungen am Auto zum Großbritannien-GP reist. „Für alle Ferrari-Fans wird das wirklich ein Wochenende, an dem man stark sein muss“, warnt Görner.

Besser scheinen die Aussichten für die kommende Saison. Nach dem Gespräch mit Vettel ist sich Görner sicher: Die Entscheidung, darüber, wie es bei dem 33-Jährigen in Zukunft weitergeht, wird nicht mehr lange dauern. Die wahrscheinlichste Variante: Ein Wechsel zum Aufsteiger-Team der Saison Racing-Point – das im kommenden Jahr als Aston-Martin-Werksrennstall an den Start geht.

Marko befeuert Spekulationen um Vettel-Rückkehr zu den Bullen

Möglicherweise hat Vettel aber noch ein anderes heißes Eisen im Feuer: Eine Rückkehr in die Red-Bull-Familie – und zwar zu AlphaTauri. Ralf Schumacher hatte diese Möglichkeit schon ins Spiel gebracht, nach Äußerungen von Red-Bull-Berater Helmut Marko nimmt sie weiter an Fahrt auf. Marko deutete in der österreichischen Kronen Zeitung an, dass die Bullen kein Problem damit hätten, wenn der Internationale Motorsportverband FIA den „Copygate“-Protest von Renault gegen Racing Point abweisen sollte.

Der Vorwurf: Racing Point soll den Mercedes-Boliden von 2019 exakt nachgebaut haben. Marko: "Dann machen wir das mit AlphaTauri auch und sparen damit noch dazu Geld. Wir hätten halt dann quasi vier Red Bulls." Und in einem davon – mit der Aufschrift „AlphaTauri“ – könnte dann Vettel sitzen. Für den Deutschen wäre das die Rückkehr zu seinen Formel-1-Anfängen, zu dem Team, mit dem er 2008 (damals noch Toro Rosso) seinen ersten Sieg in der Königsklasse eingefahren hat.

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Wie geht es weiter mit Sebastian Vettel?

Der viermalige Weltmeister ist in der Ferrari-Krise derzeit so etwas wie der Gewinner. Sein Abschied von Ferrari am Ende der Saison bedeutet, dass er vom lahmenden SF1000 befreit wird.

Das Überraschungsteam Racing Point - 2021 dann Aston Martin - gilt weiter als seine erste Anlaufstelle für die kommende Saison, doch auch eine Rückkehr ins Red-Bull-Imperium scheint nicht ausgeschlossen. Und in Ungarn machte der 33-Jährige zuletzt eine deutlich bessere Figur als sein elf Jahre jüngerer Teamkollege Charles Leclerc.

RTL.de/dpa/sid