"Schlecht informiert"

Nach Renault-Beschwerde: Racing Point bleibt relaxt

Motorsports: FIA Formula One World Championship, WM, Weltmeisterschaft 2020, Grand Prix of Styria, 11 Sergio Perez (MEX
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13. Juli 2020 - 16:24 Uhr

Beschwerde nach Steiermark GP: Racing Point bleibt ganz cool

Ja, dürfen die das? Die beiden Boliden von Racing Point sind beim Großen Preis der Steiermark vor Daniel Ricciardo im Renault ins Ziel gekommen. Den Bossen der Gelben gefällt das so gar nicht. Sie wittern einen Regelverstoß. Racing Point aber bleibt trotz Untersuchung ganz entspannt.

Ähnlichkeiten zu Mercedes: Protest gegen Racing Point

Der Protest gegen den Boliden RP20 beruhe auf falschem Verständnis und sei "schlecht informiert", teilte das Team am Montag nach dem Großen Preis der Steiermark mit.

Die Autos von Racing Point, spöttisch pinke Mercedes genannt, sind Gegenstand einer Untersuchung des Automobil-Weltverbandes FIA, nachdem Renault einen offiziellen Protest eingereicht hatte. Da der RP20 deutliche Ähnlichkeiten zum Weltmeister-Mercedes der vergangenen Saison hat, soll geprüft werden, ob hier gegen das Reglement verstoßen wurde.

Auf diese Formel-1-Regel beruft sich Renault

Racing Point gab sich "extrem enttäuscht, dass unsere Ergebnisse in Spielberg infrage gestellt werden". Unterstellungen bezüglich eines Fehlverhaltens wies das Team zurück. Es habe "vor dem Start der Saison mit der FIA zusammengearbeitet und sich allen Fragen über den Ursprung des Designs des RP20 zur Zufriedenheit gewidmet". Man sei zuversichtlich, dass der Protest letztlich zurückgewiesen werde.

Renault beruft sich bei der Bitte um Prüfung der "Legalität" des pinken Autos auf Teile des Sportlichen Reglements, die Folgendes festlegen: Bestimmte Komponenten der Boliden ("listed parts") müssen vom jeweiligen Team selbst entworfen worden sein, auch die Weitergabe von Informationen über diese Bauteile ist nicht erlaubt.

rtl.de/sid