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Formel 1 plant neue Gehaltsobergrenze: Weniger Geld für Hamilton, Vettel & Co.?

Spar-Maßnahme

Formel 1 plant 25-Mio-Gehaltsdeckel

ARCHIV - 28.11.2019, Vereinigte Arabische Emirate, Abu Dhabi: Motorsport: Formel-1-Finale, Pressekonferenz. Lewis Hamilton aus Großbritannien von Team Mercedes kommt zur Yas Marina Rennstrecke. Das Formel-1-Finale soll am Sonntag, 1.12.2019, stattfin
Lewis Hamilton verdient mehr als es der neue "Deckel" erlauben würde.
jga lop, dpa, Luca Bruno

Weniger Geld für Hamilton & Co.: Neues Gehaltsgefüge in der Formel 1

Die Formel 1 plant einem Bericht zufolge eine Obergrenze für Fahrergehälter. So soll das Salär ab der Saison 2023 maximal 25 Millionen Euro (das entspräche etwa 30 Millionen Dollar) im Jahr betragen dürfen. Ein entsprechender Vorschlag soll beim Zukunfts-Gipfeltreffen am Rande des Portugal-Rennens entstanden sein.

Gehaltsobergrenze in der Formel 1: So soll es funktionieren

Wie „Motorsport Total“ berichtet, müssten von diesen 25 Millionen beide Fahrer bezahlt werden. Die Verteilung des Geldes zwischen den Fahrern darf aber weiterhin ungleich sein. Beispiel: Ein Fahrer dürfte 20 Millionen Euro verdienen, der andere nur fünf.

Für einige Piloten wäre die Verabschiedung des Vorschlags ein herber Einschnitt, denn Spitzen-Fahrer verdienen bislang mehr. Weltmeister Lewis Hamilton soll 34 Millionen Euro (etwa 40 Millionen Dollar) im Jahr kassieren.

Theoretisch dürften Teams den Fahrern ab 2023 auch mehr zahlen, dann aber würde das vom Gesamtbudget (ab 2023 135 Millionen Dollar) abgehen, das ein Rennstall ausgeben darf.

Muss Hamilton sich jetzt beeilen?

Dem Portal zufolge ist der Beschluss des Vorschlags nur eine Formalität. Alle anwesenden Teamchefs hätten die Pläne unterstützt, nur der Weltautomobilverband FIA müsse noch alles absegnen, wenn das Papier ausgearbeitet wurde.

Sollte das Maßnahmenpaket eingeführt werden, müsste sich Weltmeister Hamilton beeilen. Zumindest für den Fall, dass er bis inklusive 2023 oder länger bei Mercedes bleiben und nicht weniger verdienen will. Mit einem neuen Dreijahresvertrag würde er den Gehaltsdeckel sozusagen unterlaufen.