Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg trauert den Grid Girls nach

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13. Februar 2018 - 16:10 Uhr

Hülkenberg weint Grid Girls eine Träne nach

Für Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg ist die Abschaffung der Grid Girls ein Graus. Der Renault-Pilot sieht darin nicht weniger als einen weiteren "Rückschritt in Sachen Showbusiness", sagte er in einem Interview mit dem Magazin 'No Sports'.

Kritiker der ersten Stunde

"Ein paar heiße Mädels vor den Autos, das ist doch für die ganze Szene nur förderlich", sagte der 30-Jährige, der sich schon im Dezember dagegen gewehrt hatte, als der neue F1-Eigner Liberty Media erstmals laut über die Abschaffung der Grid Girls nachgedacht hatte.

Halo blöd und unnütz

Als wenig förderlich für die Show empfindet Hülkenberg auch die verpflichtende Einführung des Cockpitschutzes Halo zur kommenden Saison. "Ein schwerer Schlag für die Attraktivität" sei der elf Kilogramm schwere Bügel aus Titan: "Nicht nur, weil es blöd aussieht, sondern die Wahrscheinlichkeit minimal ist, dass ein Unfall passiert, bei dem Halo wirklich hilfreich ist."

Hülkenberg warnt vor Sterilisation der Königsklasse

Überhaupt ist nach Meinung des 30-Jährigen eine Prise Gefahr essenziell für die Formel 1. "Motorsport lebt von der Geschwindigkeit, dessen sind sich alle Fahrer bewusst, und wir sind uns einig, dass es nicht gut ist, die Formel 1 zunehmend durch Regeln und Sicherheitsmaßnahmen zu sterilisieren. Das ist gegen die Natur dieses Sports", sagte Hülkenberg. Er wisse, fügte er an, "dass alle Fahrer dafür sind, dass die Klasse wieder schneller, dynamischer und deutlich weniger von der Aerodynamik bestimmt wird."