Formel 1: Niki Lauda schätzt Ferrari gefährlicher ein als in der Vorsaison

Niki Lauda, Mercedes
Weil Ferrari den Rückstand auf Mercedes aufgeholt hat, kann laut Niki Lauda in dieser Saison "alles geschehen".
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Niki Lauda hält Ferrari für einen viel gefährlicheren Gegner als in der Vorsaison. "Die Margen haben sich geändert. Im vergangenen Jahr hatten wir eine halbe Sekunde Vorsprung auf Ferrari, diesmal wird Ferrari näher dran sein", sagte der Aufsichtsrats-Boss von Mercedes der 'Gazzetta dello Sport'.

Glaubt man Lauda, ist das Team von Sebastian Vettel schon ganz nah dran. "Vielleicht reduziert sich unser Vorsprung auf zwei Zehntel, daher kann alles geschehen", sagte der Österreicher, der außer Ferrari keinen ernsthaften Konkurrenten für die Silberpfeile sieht. Einzig Red Bull könne auf den Stadtkursen in Monaco und Singapur mithalten.

Im teaminternen Duell zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton traut Lauda dem Deutschen in dieser Saison den großen Wurf zu. "Wenn Nico startet, wie er die letzte Saison beendet hat, mit der Pole Position in den letzten sechs Rennen 2015 und einem Sieg in den letzten drei Grands Prix, könnte es zu einer sehr interessanten Situation kommen, die auch für uns neu ist. Wenn Nico in Führungsposition gelangt, ist es für alle schwierig."