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Nicht nur den Fans gefällt es nicht

Mick Schumachers „Russland-Auto“ wird von Behörde untersucht

Uralkali Haas F1 Team - Präsentation VF-21
Uralkali Haas F1 Team - Präsentation VF-21
© dpa, -, jai

05. März 2021 - 14:23 Uhr

WADA schaut sich Haas-Lackierung genauer an

Der Aufschrei im Netz war groß: Kaum hatte Haas die Lackierung des VF-21 veröffentlicht, sorgte sie bei den Fans auch schon für Ärger. Als "Russland-Auto" wurde der Wagen schnell abgestempelt, strahlt das Auto doch in den Nationalfarben der russischen Flagge. Und genau das ruft nun die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) auf den Zettel.

Haas-Auto: FIA nickte Design ab

Hintergrund: Haas geht 2021 mit einem neuen Hauptsponsor, dem russischen Bergbauunternehmen Uralkali, an den Start. Und mit dem russischen Rookie Nikita Mazepin im Cockpit. Der 22-Jährige darf allerdings in den ersten beiden Jahren in der F1 nicht unter seiner Landesflagge starten – schließlich hatte der internationale Sportgerichtshof CAS Russland bis 2022 wegen Dopings gesperrt. Warum also nicht den Boliden im Flaggen-Look an den Start bringen?

Die FIA hat die Lackierung abgeknickt, erklärte man gegenüber der "Bild": "Die Entscheidung untersagt nicht die Verwendung der russischen Farben", teilte die FIA gegenüber der "Bild" mit. Doch von Seiten der WADA könnte Konsequenzen drohen. "Wir sind uns dieses Falls bewusst und sehen ihn uns mit den zuständigen Behörden an", zitiert das Blatt.

VIDEO - Nach der Auto-Präsentation spricht Mick Schumacher: Sein RTL-Interview in voller Länge

Mick Schumacher: Heiß auf "biestiges Debüt-Auto

Mick Schumacher ist einfach heiß darauf, mit dem Haas-Team endlich in die Saison zu starten. Die Lackierung ändert daran nichts: "Ich finde, das sieht sehr biestig aus. Ich freue mich sehr, das Auto mit der Nummer 47 nun schnell auf die Strecke zu bringen", sagte er im exklusiven RTL/ntv-Interview.

Seine Fans hingegen sind "not amused" über den Look vom ersten Schumi-Renner in der Königsklasse: "Richtig schlecht! Haas verkauft seine Seele. Armer Mick, der in der Karre herumgurken muss", urteilt ein Twitter-Nutzer. "Oh mein Gott, es gibt nichts Schrecklicheres", kommentiert ein anderer.

Auch wenn es die Schumi-Fans begeistern würde, ein Design in schwarz-rot-gold wird es bei Haas sicher nicht geben. Aber vielleicht muss der Look des Schumacher-Renners für 2021 nach der Überprüfung doch noch einmal verändert werden.

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