Formel 1: Mercedes setzt hinter Sebastian Vettels Rüpel-Rempler endgültig einen Haken

MONTE-CARLO, MONACO - MAY 25: Mercedes GP Executive Director Toto Wolff walks in the Paddock during practice for the Monaco Formula One Grand Prix at Circuit de Monaco on May 25, 2017 in Monte-Carlo, Monaco.  (Photo by Shaun Botterill/Getty Images)
Baku ist abgehakt: Toto Wolff hat Spielberg fest im Blick.
wt, Getty Images, Bongarts

Mercedes hakt d en Rempler von Sebastian Vettel in Aserbaidschan gegen Lewis Hamilton ab. Die volle Konzentration liegt auf dem Formel-1-Titelkampf und den eigenen Schwächen. Beim Großen Preis von Österreich in Spielberg wollen die Silberpfeile wieder siegen.

Wolff: War nur eine Frage der Zeit, bis die Rivalität härter werden würde

Mit der öffentlichen Entschuldigung von Sebastian Vettel ist jetzt endgültig ein Haken hinter die Rempel-Attacke von Baku gesetzt. "Ich habe kritisiert, dass Vettel den Fehler nicht eingesehen hat. Jetzt hat er sich entschuldigt und damit ist der Vorfall für mich erledigt", sagte Silberpfeil-Häuptling Niki Lauda. "Dieses Kapitel ist jetzt geschlossen", befand auch Toto Wolff, für den die Eskalation im Titelkampf nicht überraschend kam. "Es ging ruhig los, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis die Rivalität härter und umstrittener werden würde."

Mit dem Vorfall selbst habe sich Mercedes aber seit dem Rennen am Kaspischen Meer ohnehin nicht beschäftigt. "Unser Hauptaugenmerk lag seit Baku auf unseren eigenen Schwächen", versicherte der Mercedes-Motorsportchef. Das war auch zwingend nötig. Denn eine lockere Nackenstütze hatte in Baku Lewis Hamilton den sicher geglaubten Sieg gekostet und ihm weitere Punkte Rückstand auf Vettel eingebrockt. "Wir haben sowohl das Design als auch die Abläufe rund um unsere Cockpitumrandung genau analysiert", erklärte Wolff.

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Top-Bilanz für Mercedes in Österreich

Der nächste Grand Prix in Österreich kommt den Mercedes nach der Panne in Aserbaidschan da gerade recht. Seit der Formel-1-Rückkehr nach Spielberg gewann in der Steiermark stets ein Silberpfeil: 2014 und 2015 siegte Nico Rosberg, in der vergangenen Saison raste Hamilton zum Triumph. "Erfreulicherweise war die Strecke in den vergangenen drei Jahren ein gutes Pflaster für Mercedes. Aber wir dürfen uns nicht auf unsere Erfolgsbilanz in Spielberg verlassen", mahnte Wolff.