Rot im Zwangs-Urlaub, Silber nicht

Mercedes muss Fabriken trotz Corona-Krise nicht schließen

Die Silbernen arbeiten weiter am Auto für 2020.
Die Silbernen arbeiten weiter am Auto für 2020.
© Imago Sportfotodienst

16. März 2020 - 18:21 Uhr

Auch Red Bull Racing arbeitet weiter

Die neue Formel-1-Saison startet aufgrund der Corona-Krise zwar frühestens im Mai, doch in den Mercedes-Werken in England wird weiter fleißig am Auto für 2020 gearbeitet. Gleiches gilt für die Konkurrenz von Red Bull. Anders als bei Ferrari: Die Roten mussten wegen der schwierigen Lage in Italien die Arbeit in Maranello vorerst einstellen.

Noch kein Mercedes-Mitarbeiter infiziert

Während sich die Mercedes-Crew, die in Australien war, in einer 14-tägigen Quarantäne befindet, arbeiten die Ingenieure in Brackley und Brixworth weiter am W11 von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. 

Noch keiner der Kollegen in den beiden Werken der Silbernen ist bisher mit dem Coronavirus infiziert. Das bestätigte ein Mercedes-Sprecher.

Auch Red Bull im Vorteil gegenüber Ferrari

Beim Team von Max Verstappen gilt das Gleiche. "In England können wir aktuell noch weiterarbeiten. Ich gehe davon aus, dass alle in England ansässigen Teams außer McLaren weiter Vollgas geben", sagte RB-Motorsportberater Helmut Marko gegenüber "Autobild Motorsport". "Wir arbeiten jedenfalls auf Hochtouren."

Bei Ferrari hingegen ruht die Arbeit. Das Team aus Maranello hat das Werk geschlossen und damit auf die Situation in Italien reagiert, wo es so viele Corona-Infizierte gibt wie in keinem anderen Land in Europa.