Das ist der neue Mercedes

Mit diesem Auto will Lewis Hamilton den achten Titel holen

02. März 2021 - 14:31 Uhr

"Hunger und Skepsis" treiben Team an

Ist das der Weltmeisterwagen 2021? Mercedes hat das Auto für die neue Formel-1-Saison enthüllt. Der W12 ist der Nachfolger vom erfolgreichen WM-Flitzer 2020, auf dessen "solider Basis" die Entwicklung aufgebaut wurde, wie das Team erklärte – auch das Design strahlt wieder in schwarz. Teamchef Toto Wolff ist nach einer "kurzen Winterpause" heiß auf die ersten Runden des Autos: "Unsere Skepsis und unser Hunger treiben und spornen uns vor jeder Saison erneut an." Im Video gibt es die ersten Bilder des neuen Autos zu sehen.

Aufhängung, Power Unit, Aerodynamik - viel neu

Auf den ersten Blick scheint das Auto seinem Vorgänger sehr ähnlich, Mercedes betont aber die "erhebliche aerodynamische Veränderungen, unter anderem an der Aufhängung, dem Kühlsystem und der Power Unit." An der schwarzen Grundlackierung wurde festgehalten, als Zeichen "des Team-Engagements zur Verbesserung der Vielfalt und Integration innerhalb des Rennstalls sowie in der Königsklasse", wie der Weltmeisterrennstall mitteilte.

Hamilton wird die Auto-Präsentation "nie langweilig"

Weltmeister Hamilton blickte strahlend auf den neuen Wagen – und kann kaum erwarten, einzusteigen. "Ich bin glücklich, wieder hier im Werk zu sein. Es fühlte sich nach einer langen Pause an." Er sei "extrem stolz darauf" und "dankbar" dafür, in seine neunte Saison mit Mercedes zu gehen. Der Brite, der vom Moderator explizit als "Sir" angesprochen wurde, ist jedes Jahr aufs Neue "fasziniert" von der Technik im Auto, "das wird nicht langweilig".

"Ich kann es kaum erwarten", sagte auch Valtteri Bottas mit Blick auf sein neues Dienstauto. Der Finne betonte außerdem die starke Zusammenarbeit mit Stallkollege Hamilton – der Rekord-Champion sei die "höchste Messlatte".

Wolff: "Wir fangen alle wieder bei null an"

Ob es für Hamilton diese Saison zum achten Titel reicht? "Wir fangen alle wieder bei null an und können immer noch mehr Performance nachlegen. Das macht es so spannend", betonte Wolff, der seinem Team keine festgelegten Ziele für 2021 setzen will.

"Es ist immer gefährlich, Erwartungen zu definieren. Für mich ist das schwierig, weil ich mir sofort nach der Zieldurchfahrt beim letzten Saisonrennen in Abu Dhabi Gedanken über das nächste Jahr mache. In dieser Saison gibt es einige Veränderungen an den Autos, die nicht nach viel aussehen mögen, aber sie haben einen starken Einfluss auf die Performance. Deshalb nutzen uns die guten Ergebnisse aus dem Vorjahr nichts mehr."