Nach üblem Ausraster bei Trainingscrash

Verstappen entschuldigt sich bei Stroll

Italian Grand Prix
© Pool via REUTERS, MATTEO BAZZI, sw

30. Oktober 2020 - 10:39 Uhr

Verstappen zeigt Einsicht nach Crash im Training

Red-Bull-Pilot Max Verstappen ist für deutliche Worte bekannt – doch nach dem Trainingscrash mit Lance Stroll beim Rennwochenende in Portugal vergriff sich der Niederländer so richtig im Ton. Als "behinderten Vollidioten" und "Mongo" beleidigte er den Kanadier – und wollte kurz nach dem Crash nichts von Kritik wissen. "Nicht mein Problem", entgegnete er. Jetzt rudert der 23-Jährige mit einigen Tagen Verspätung doch noch zurück.

Verstappen: „Ich habe diese Worte nicht so gemeint“

"So etwas passiert im Eifer des Gefechts", erklärt sich Verstappen in der niederländischen Zeitung "De Telegraaf" und schiebt nach: "Ich habe diese Worte nicht so gemeint." Er sei wegen des Crashs "wütend und enttäuscht" gewesen. "Wir leben heutzutage in einer Welt, in der alles ein bisschen übersensibel ist", kann der Red-Bull-Pilot die Kritik an sich wohl immer noch nicht ganz verstehen.

Zwischen ihm und Lance Stroll sei trotz der harten Worten alles in Ordnung. "Ich habe schon kurz nach dem Zwischenfall wieder ganz normal mit Lance geredet. Da ist nichts hängen geblieben."