Prominenter TV-Experte für die F 1 im Free-TV

Ralf Schumacher analysiert Rennen in Silverstone bei RTL

Ralf Schumacher ist in Silverstone für RTL im Einsatz.
Ralf Schumacher ist in Silverstone für RTL im Einsatz.
Imago Sportfotodienst

Die Formel 1 macht Halt in Silverstone, dem namhaften "Home of British Motor Racing" und Schauplatz der nächsten Free-TV-Übertragung bei RTL! Am Sonntag, 3. Juli, live ab 15:00 Uhr begrüßt Moderator Florian König die Fans von der Kultstrecke Großbritanniens. Dabei an seiner Seite: Rennfahrerlegende und sechsmaliger Grand-Prix-Sieger Ralf Schumacher.

Schumacher komplettiert langjähriges RTL-Team um Wasser, Ebel und Co.

Der Kölner Sender konnte den langjährigen Formel-1-Piloten und Bruder von Michael Schumacher erneut für ein Rennen als TV-Experte gewinnen. Bereits in der zurückliegenden Saison war Schumacher beim bis dato letzten Einsatz von Florian König in der Formel 1 beim Großen Preis von Spanien für RTL als Gast-Experte im Einsatz.

Der Kerpener bleibt darüber hinaus weiterhin als F1-Experte für Sky Deutschland tätig. Kommentiert wird die Rennaction aus Silverstone vom beliebten Duo Heiko Wasser und Christian Danner. Für brandaktuelle Stimmen aus dem Paddock am RTL-Mikrofon sorgt der bekannte Boxenreporter Kai Ebel.

Dieser Inhalt kann nicht angezeigt werden

Es tut uns leid,
bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Schumacher: "RTL war bei meiner Karriere immer ganz nah dabei"

„Die Formel 1 und RTL verbindet eine große Tradition und der Sender war bei meiner Karriere immer ganz nah dabei. Daher freue ich mich, auch jetzt wieder in Silverstone ein Teil des Teams zu sein“, sagte Schumacher. „Besonders freue ich mich dabei auf ein Wiedersehen mit Florian König, mit dem ich nun wieder live an der Strecke das Renngeschehen analysieren darf.“

Nach einer schwierigen Lage in der Königsklasse sorgte Mick Schumacher, Haas-Pilot und Nachwuchshoffnung der Fahrer-Dynastie der Schumachers, zuletzt für ein Ausrufezeichen in der Formel 1. Wie viel Druck von seinem Neffen nach der starken Leistung in Montreal abgefallen ist und wie Ralf Schumacher den jüngsten Eingriff des Automobil-Weltverbands FIA in den Sport bewertet, verrät der 46-Jährige im Kurz-Interview:

Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

… über die Leistung von Mick Schumacher in Kanada:

Ralf Schumacher (re.) mit seinem Neffen, dem F1-Piloten Mick Schumacher.
Ralf Schumacher (re.) mit seinem Neffen, dem F1-Piloten Mick Schumacher.
Imago Sportfotodienst

Ralf Schumacher: „Es war schon wichtig, da er jetzt wieder die nötige Ruhe hat und auch intern ein Zeichen setzen konnte. Das war sein sehr starkes Wochenende, für den Ausfall kann er nichts. Allgemein muss sich Mick jetzt nur darauf konzentrieren, dass er schneller ist als sein Teamkollege. Das Thema Punkte ist mühselig, da es abhängig ist von vielen Faktoren. Ich glaube, dass der Haas im Moment auch einfach nicht die nötige Pace hat. Wichtig ist, in Montreal hat er den Unterschied gemacht und das bei schlechten Bedingungen.“

… über das Maßnahmenpaket der FIA:

Ralf Schumacher: „Ich halte es für sehr komplex, dass die FIA eingreift. Man muss erkennen, dass das Problem ‚Bouncing‘ kein rein aerodynamisches Problem darstellt, sondern durch die neuen Reifen sind die Fahrzeuge extrem hart geworden, es gibt fast gar keine konventionellen Federwege mehr und das ist bei diesen Fahrzeugen echt ein Problem, da wüsste ich gar nicht, wie man das jetzt ändern kann. Es scheint zudem politisch zu werden. Ferrari und Red Bull sind ganz klar der Meinung, dass nur sie für das Fahrzeug und die Fahrer zuständig sind und das keine Sache der FIA ist. Wenn man es tatsächlich lösen will, braucht das sehr viel Geld und vor allem Zeit.“

… über die Favoriten in Silverstone:

Ralf Schumacher: „Bei Mercedes weiß man nie, wie viel Bouncing sie in den Griff kriegen müssen, das bleibt abzuwarten. Ferrari und Red Bull werden wahrscheinlich wieder sehr nah zusammen sein und ich könnte mir vorstellen, dass Ferrari mit Leclerc und der richtigen Low-Downforce sehr stark sein könnte. Allerdings haben sie gegenüber Red Bull noch immer nicht die nötige Racepace, da hat Red Bull noch immer die Nase vor Ferrari. Ganz entscheidend werden in den nächsten Rennen die jeweiligen Updates sein.“