Marko für Kostendeckel bei Gehältern

„Hamilton ist einfach zu teuer für die Formel 1"

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12. Februar 2021 - 10:31 Uhr

Formel 1: Marko setzt sich für Obergrenze bei Gehältern ein

Sparen lautet das Motto der Stunde in der Formel 1. Nicht zuletzt die Unwägbarkeiten der Corona-Krise machen der Königsklasse zu schaffen. Ab dieser Saison gilt ein Kostendeckel in der F1. 145 Millionen Dollar beträgt das Budget für die Rennställe – allerdings ohne die Fahrergehälter. Helmut Marko, Team-Berater von Red Bull, hätte das gerne anders.

Fahrergehälter müssen in den Kostendeckel rein

Der 77-Jährige ist ein klarer Befürworter des Kostendeckels. Er spricht sich nicht nur für einen Deckel auf der Motorenseite, sondern auch bei den Gehältern der Piloten aus. "Hamilton ist einfach zu teuer für die Formel 1", sagte Marko im Gespräch mit RTL/ntv. Deswegen müssten auch die Fahrergehälter in den "Cost Cap" mit rein, so Marko weiter.

Über solch eine Obergrenze bei den Fahrergehältern wollen die Teams in einem nächsten Schritt diskutieren.

Neben Marko hatte sich zuletzt sich auch Aston-Martin Teamchef Otmar Szafnauer positiv über die Budgetgrenze der F1 geäußert. "Der Kostendeckel hilft uns", sagte der Vettel-Boss im Interview mit RTL/ntv. "Die großen Teams müssen jetzt Dinge tun, die sie nicht gewohnt sind."

Video: Vettel-Boss Szafnauer - Kostendeckel hilft uns

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Ausgabendeckel sinkt schrittweise

Ab dieser Saison dürfen die Teams nur noch 145 Millionen Dollar (rund 132 Millionen Euro) ausgeben, in den kommenden Jahren sogar noch weniger.

2022 haben die Teams 140 Millionen Dollar (rund 127 Millionen Euro) zur Verfügung, von 2023 bis 2025 sinkt das Budget weiter bis auf 135 Millionen Dollar (rund 123 Millionen Euro). Fahrergehälter werden in die Ausgaben allerdings nicht eingerechnet.

Auf dieses Gesamtpaket hatten sich die Teams der Königsklasse Mitte 2020 verständigt.

Video: Starker Tag für F1-Zukunft

Motor Freeze kommt

In einer anderen Zukunftsentscheidung sind die Würfel bereits gefallen. Am Donnerstag einigten sich die Teams auf einen Motor Freeze ab 2022. Aufatmen bei Red Bull. "Wir sind zufrieden mit dieser Entscheidung, das ist ein guter Tag für die Formel 1. Das ist ein Tag der Vernunft, das die Motoren eingefroren werden, weil die Kosten einfach reduziert werden", sagte Marko zu dieser Entscheidung.

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