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Formel 1: Laut Nico Hülkenberg sind die neuen Autos "brutal schnell"

Formel 1: Laut Nico Hülkenberg sind die neuen Autos "brutal schnell"

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Laut Nico Hülkenberg sind die neuen F1-Autos "brutal hart" zu fahren.
imago/HochZwei, imago sportfotodienst

Breitere Reifen, mehr Grip, deutlich höhere Geschwindigkeiten in den Kurven – durch die umfangreichen Regeländerungen sollen die 2017er Formel-1-Boliden endlich wieder zu schwer zähmbaren Pisten-Biestern werden. Für Nico Hülkenberg steht nach den ersten Eindrücken im Simulator fest, dass die neuen Autos tatsächlich wesentlich schneller sind und dem Fahrer wieder deutlich mehr abverlangen.

Simulator-Tests in Barcelona

"Die neuen Autos fühlen sich brutal schnell an", schilderte der Renault-Pilot im Interview mit 'auto, motor und sport' seine Erfahrungen aus den Simulator-Fahrten. Die Teams lassen ihre Fahrer virtuell derzeit vor allem in Barcelona ran, denn auf dem Circuit de Catalunya finden Ende Februar und Anfang März die einzigen Testfahrten vor dem Saisonstart am 24. März in Melbourne statt.

Die Auswirkungen der Regeländerungen machte Hülkenberg bei der Barcelona-Probe an zwei Stellen fest. "Die Kurven 3 und 9 gehen absolut voll. Das hat früher höchstens der Red Bull oder der Mercedes geschafft", so der 29-Jährige, der mit dem französischen Werksteam 2017 endlich seinen ersten Podestplatz in der Königsklasse einfahren will.

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Trainingspensum deutlich hochgefahren

Experten rechnen damit, dass die Rundenzeiten wegen des wesentlich höheren Abtriebs in der kommenden Saison teilweise um bis zu fünf Sekunden purzeln werden. Neben den dickeren Pneus wird vor allem der breitere Heckflügel die Autos stärker auf den Asphalt pressen.

Mehr Speed in den Kurven bedeutet für die Fahrer wegen der höheren Fliehkräfte aber auch mehr körperliche Arbeit. "Das wird echt hart im Auto", prophezeit Hülkenberg. Er habe im Vergleich zum Vorjahr um "20 bis 30 Prozent mehr" trainiert und sich dabei besonders auf die Nackenmuskulatur konzentriert, die besonders belastet werde.