Marko spricht von Corona-Camp für Verstappen und Co.

Irrer Plan: Red-Bull-Fahrer sollten sich mit Coronavirus anstecken

Formula One F1 - Australian Grand Prix
Formula One F1 - Australian Grand Prix
© REUTERS, LOREN ELLIOTT, gb

30. März 2020 - 13:41 Uhr

Sind doch alles "junge, starke Männer"

Helmut Marko ist Doktor, Dr. med ist er nicht: In einem Interview mit dem ORF berichtet der Red-Bull-Berater von einem irren Plan: Die Piloten der 'Bullen' sollten sich absichtlich mit dem Coronavirus infizieren, um rasch Corona-immun zu sein.

Marko: "Tote Zeit" überbrücken

"Wir haben vier Formel-1-Fahrer, und acht oder zehn Junioren", fabulierte Marko: "Die Idee war, dass wir ein Camp veranstalten, wo wir diese doch etwas tote Zeit geistig und körperlich überbrücken. Dann wäre es natürlich ideal, dass dann die Infektion kommt."

Gesundheitliche Bedenken? Null! "Das sind alles junge, starke Männer in wirklich guter Gesundheit", begründete Marko die Idee des Corona-Lagers. Damit wäre man dann, wann immer es losgeht, gerüstet, und man kann für eine wahrscheinlich sehr harte WM, wenn sie einmal beginnt, gerüstet sein."

Pläne kamen nicht gut an

Kein Wunder, dass die Fahrer die Pläne ablehnten. Man habe über die Idee "im kleinen Kreis gesprochen", sagte der Österreicher und schob mit einem Grinsen nach: "Sagen wir so: Es ist nicht positiv aufgenommen worden."

Erst jüngst hatte Marko verraten, dass Red-Bull-Star Max Verstappen "panische Angst" vor einer Corona-Infektion habe.

Der Vollständigkeit halber: Marko ist Doktor der Juristerei.

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