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Formel 1 in Spa: Max Verstappen im 2. Freien Training zum Belgien-GP vor Mercedes - Ferrari erbärmlich

Ferrari in Spa erbärmlich

2. Training: Verstappen ärgert Mercedes - Vettel 2 Sekunden zurück

Vettel und Leclerc werden durchgereicht

Max Verstappen hat Mercedes beim 2. Freien Training zum Großen Preis von Belgien (Samstag und Sonntag, ab 14 Uhr live bei RTL und auf TVNOW ) die Fritten versalzen. Der gebürtige Belgier raste am Freitagnachmittag zur Tages-Bestzeit in Spa. Ferrari präsentierte sich wie schon in Session 1 desaströs.

Ricciardo erst stark, dann ohne Saft

Red-Bull-Ass Verstappen – nur 70 Kilometer entfernt von Spa geboren – umrundete die Highspeed-Piste in den Ardennen in 1:43,744 Minuten 48 Tausendstel schneller als Daniel Ricciardo (Renault). Der Aussie verwies überraschend Lewis Hamilton im Mercedes auf Rang 3 (+0,096 Sekunden).

Wermutstropfen für Ricciardo: Gut 20 Minuten vor Ende des 90-minütigen Trainings gab sein Renault auf der Geraden zu Les Combes mir nichts, dir nichts den Geist auf. „Ich habe keine Ahnung“, funkte der 31-Jährige an die Box, als ihn der Kommandostand nach dem Warum fragte. Kurz nach dem Training attestierte sich das Werksteam ein Hydraulik-Problem.

Alex Albon unterstrich derweil als Vierter, dass mit den „Bullen“ in Belgien zu rechnen ist. Geburtstagskind Valtteri Bottas, im 1. Training noch vorne , belegte im Mercedes hinter Racing-Point-Pilot Sergio Perez nur Rang 6 (+0,418).

Ferrari - senza parole (ohne Worte)

Ferrari gab wie schon am Vormittag ein erbärmliches Bild ab. Vorjahressieger Charles Leclerc wurde 15., Sebastian Vettel 17. – mit fast zwei Sekunden (!) Rückstand. Einzig Williams-Rookie Nicholas Latifi und die Haas-Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen, die erst 20 Minuten vor Ende des Trainings zum Fahren kamen, landeten hinter dem viermaligen Weltmeister.

War die Scuderia in den Vorjahren in Spa dank starker Motorleistung (inklusive Sprit-Schummel) noch das Maß der Dinge, gurkt der SF1000 von Leclerc und Vettel 2020 auf der Ardennen-Achterbahn hoffnungslos hinterher.

Vettel kam mit seinem Auto von Beginn an mal wieder überhaupt nicht klar, rumpelte früh in die Auslaufzone, verbremste sich mehrmals happig, klagte am Funk über Vibrationen.

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