Formel 1 in Österreich: Lewis Hamilton fährt Sebastian Vettel beim 1. Freien Training davon

SPIELBERG, AUSTRIA - JULY 07: Lewis Hamilton of Great Britain driving the (44) Mercedes AMG Petronas F1 Team Mercedes F1 WO8 on track during practice for the Formula One Grand Prix of Austria at Red Bull Ring on July 7, 2017 in Spielberg, Austria.  (
Vollgas in der schönen Steiermark: Lewis Hamilton fuhr im 1. Freien Training zum Österreich-GP in einer eigenen Liga
wt, Getty Images, Bongarts

Das mit Spannung erwartete Aufeinandertreffen von Sebastian Vettel und Lewis Hamilton auf der Formel-1-Piste endete mit einem klaren Punktsieg: Der Engländer in Diensten von Mercedes fuhr im 1. Freien Training zum Großen Preis von Österreich in seiner eigenen Liga.

Hamilton knallte in 1:05,975 Minuten eine Traumrunde auf den Asphalt des Red-Bull-Rings in Spielberg. Ferrari-Star Vettel kam auf Platz 4 - mit einer knappen halben Sekunde Rückstand (+ 0,449). Das Besondere: Vettel fuhr seine beste Runde auf Supersoft-Reifen, Hamilton hingegen wählte den Soft-Reifen, also die härteste und vermeintlich langsamste Mischung.

Zwischen die beiden Ex-Weltmeister, die sich in der WM-Wertung ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern und nach Vettels Rambo-Attacke von Baku wieder versöhnt haben, schoben sich Max Verstappen und Valtteri Bottas. Auch Red-Bull-Pilot Verstappen und Hamiltons Mercedes-Kollege Bottas hatten die Supersoft-Mischung aufgezogen. Verstappen fehlten 0,190 Sekunden auf Hamilton, Bottas folgte mit 0,370 Sekunden Rückstand.

Motorsport: Formel 1, Grand Prix von Österreich,  Freies Training am 07.07.2017 am Red Bull Ring in Spielberg, Österreich. Der Deutsche Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel von der Scuderia Ferrari  fährt über die Rennstrecke. Foto: Darko Bandic/AP/dpa +
Für Sebastian Vettel reichte es im 1. Training in Spielberg zu Platz 4
LB nic, dpa, Darko Bandic

Die Plätze 5 und 6 erreichten Daniel Ricciardo im Red Bull (+ 0,645) und Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen (+ 0,873). Es deutet sich also ein enger Dreikampf zwischen Mercedes, Ferrari und Red Bull an.

Pascal Wehrlein erreichte im Sauber vor seinem Teamkollegen Marcus Ericsson Rang 19 (+ 3,348). Nico Hülkenberg war zum Zuschauen verdammt. Er musste sein Renault-Cockpit in der ersten Session Ersatzfahrer Sergei Sirotkin überlassen, der 17. wurde (+ 2,611).

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