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Formel 1: Helmut Marko glaubt beim Crash von Esteban Ocon und Max Verstappen nicht an Zufall

SPIELBERG, AUSTRIA - JUNE 19:  Infiniti Red Bull Racing Team Consultant Dr Helmut Marko looks on in the garage during practice for the Formula One Grand Prix of Austria at Red Bull Ring on June 19, 2015 in Spielberg, Austria.  (Photo by Mark Thompson
Helmut Marko glaubt nicht, dass der Crash von Max Verstappen und Esteban Ocon ein "zufälliger" Rennunfall war © Getty Images, Bongarts

Helmut Marko packt Verschwörungstheorie aus

Bei Red Bull kocht die Formel-1-Seele nach dem Abschuss von Max Verstappen beim Großen Preis von Brasilien durch Esteban Ocon noch immer. "Bullen"-Häuptling Helmut Marko packt sogar eine Verschwörungstheorie aus.

Marko: Ocon wollte Mercedes gefallen

Weil Ocon ein Mercedes-Junior sei und auf ein Silberpfeil-Cockpit für 2020 hoffe, habe er Verstappen abgeräumt, um Mercedes zum Sieg zu verhelfen – so Markos konspirative Deutung des Crashs.

Esteban Ocons Formel-1-Zukunft völlig offen

Klar ist: Racing-Point-Pilot Ocon hat für die kommende Saison noch kein Team und wird wohl auch nirgends mehr unterkommen. Dass der Franzose Verstappen aber über den Haufen fährt, um seine – völlig unklaren! – Chancen für 2020 zu erhöhen, ist ganz weit hergeholt.

Toto Wolff: "Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht herab"

"So sieht Helmut Marko die Welt. Ich belasse es dabei lieber. Ich möchte mich nicht auf dieses Niveau herabbegeben", konterte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff kühl. Lob gab’s vom Österreicher für Verstappen. Der 21-Jährige sei "ein künftiger Weltmeister", so Wolff: "Er bringt unglaubliches Talent und unglaubliche Geschwindigkeit mit. Sobald die gröbsten Ecken abgeschliffen sind, ist er ein Mann, der Titel gewinnen wird. Aber es ist ein Lernprozess, den kann man nicht vorspulen."

Mit dem Wörtchen "Lernprozess" deutete Wolff gleichwohl elegant an, Verstappen hätte den Unfall mit etwas mehr Hinrschmalz verhindern können.

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