Freier Platz für Mick?

Haas schmeißt Grosjean und Magnussen raus

22. Oktober 2020 - 17:59 Uhr

Formel 1: Haas plant für 2021 ohne Duo

Haas macht Nägel mit Köpfen: Der Rennstall wird im kommenden Jahr mit einem neuen Fahrer-Duo antreten. Das teilten die Amerikaner kurz nach Statements der Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen mit. Zuletzt war auch Mick Schumacher für ein Cockpit bei Haas gehandelt worden. Die Reaktionen der beiden (siehe im Video oben) fing RTL-Reporter Kai Ebel in Portimao vor dem Portugal-GP ein.

Bekommt Mick Schumacher ein Haas-Cockpit?

Grosjean und Magnussen teilten ihren nahenden Abschied bei Haas am Donnerstag in den sozialen Netzwerken zeitgleich mit, ehe das Team mit einer offiziellen Mitteilung folgte. "Das letzte Kapitel ist geschlossen und das Buch zu Ende", schrieb der 34 Jahre alte Grosjean, der seit dem Einstieg von Haas 2016 für den Rennstall fuhr. Diese sei seine letzte Saison für Haas, twitterte Magnussen. Der 28 Jahre alte Däne fährt sei 2017 für Haas.

Der Rennstall arbeitet eng mit Ferrari zusammen, in dessen Nachwuchsakademie auch Mick Schumacher unter Vertrag steht. Daher galt auch ein Platz bei Haas als eine der Optionen für Schumi jr.. Die größten Chancen sehen Experten allerdings beim Alfa-Romeo-Rennstall. RTL-Experte Christian Danner war sich zuletzt sicher: "Er fährt 2021 Alfa Romeo. Punkt." Schumacher fährt derzeit noch in der Formel 2 und führt dort die Gesamtwertung an.

"Radio Fahrerlager" - Schumacher 2021 im Haas?

Ein weiterer Kandidat auf den Platz bei Haas ist der Russe Nikita Masepin. Verhandlungen mit dessen Vater hatte Teamchef Güntehr Steiner schon bestätigt. Auch für Nico Hülkenberg wäre der US-Rennstall eine Option für einen Stammsitz 2021.

Steiner wollte sich am Donnerstag in einer virtuellen Medienrunde in Portugal nicht konkret über die künftige Besetzung äußern. Man habe Grosjean und Magnussen aus Gründen der Fairness frühzeitig informiert, alles andere sei noch offen, sagte der Italiener. Masepin scheint allerdings eine Option zu sein. "Talent ist wichtiger, aber manche haben eben auch Sponsoren", sagte Steiner: "Wir ziehen alle Möglichkeiten in Betracht."