Pressestimmen zur Formel 1

„Unfall, Boom, Knall in Mugello"

14. September 2020 - 14:59 Uhr

Hamilton auf Schumis Spuren

Zwei Rote Flaggen, Massenkarambolagen, spektakuläre Abflüge (und am Ende den immer gleichen Sieger): Der Formel-1-GP in Mugello hat den Fans wohl alles geboten, was das Motorsportherz begehrt. Und Lewis Hamilton fehlt nach seinem Erfolg im Ferrari-Land nur noch ein Triumph, um den GP-Siegrekord (91) von Michael Schumacher einzustellen.

Das Echo in der internationalen Presse:

Chaos und Unheil

Daily Mail: "Rote Flaggen, Unfälle, Fehler - all das Chaos in Mugello, und nichtsdestotrotz fährt Lewis Hamilton zu seinem 90. Sieg, einen weniger als Michael Schumachers Spitzenleistung, von der viele dachten, sie würde nie angerührt werden."

The Guardian: "Das Ergebnis sah vertraut aus, aber erst nachdem Chaos und Unheil Farbe in den Großen Preis der Toskana gebracht hatten. Lewis Hamilton ging als Sieger in Mugello hervor mit seinem Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas als Zweitplatzierten, aber erst nachdem der Weltmeister seine Führung verloren hatte, das Rennen zweimal unterbrochen worden war - einmal wegen eines schweren Unfalls, aus dem vier Fahrer mit viel Glück unverletzt davonkamen - und kein Platz im Feld gesichert schien, bis die Zielflagge geschwenkt wurde." (beide England)

„Drei Rennen in einem"

Marca: "Unfall, Boom, Knall in Mugello" (Spanien)

La Gazzetta dello Sport: "Drei Rennen in einem, aber das Ergebnis ist immer dasselbe: Lewis Hamilton. Der Engländer im Mercedes gewann einen verrückten Großen Preis der Toskana, der von drei Starts, vielen Unfällen und zwei roten Flaggen geprägt war." (Italien)

L'Équipe: "Auch wenn das Ergebnis des ersten Grand Prix der Toskana am Sonntag in Mugello nichts Außergewöhnliches war (Doppelerfolg für Mercedes, Lewis Hamilton vor Valtteri Bottas), war der Weg dorthin lang und ereignisreich." (Frankreich)

„Ferrari ist nur eine Illusion"

Corriere della Sera: "Kleines Rot. Im Chaos von Mugello setzt sich Hamilton durch. Ferrari ist nur eine Illusion: 8. und 10. Wenn sich niemand verletzt hat, dann weil die ultraresistenten Carbon-Materialen, der Halo und alle weiteren Sicherheitsmaßnahmen zu etwas gut waren. Eine Strecke der alten Schule für riskante Emotionen."

Corriere dello Sport: "Der 1000. GP von Ferrari wird für die desaströse Leistung erinnert werden, die Ferrari auf seiner Strecke geboten hat: Leclerc versucht es, wird aber überholt und Achter, Vettel ist noch weiter hinten."

La Stampa: "Für Ferrari ist die Party vorbei. Eine weitere Riesenblamage beim Grand Prix des Wilden Westens." (alle Italien)