Emotionalere Siege gibt es kaum

Monza-Monster Charles Leclerc: "Ich war noch nie so kaputt"

11. September 2019 - 10:39 Uhr

Leclerc: "Ein Traum ist wahr geworden"

Während die Tifosi explodierten, rang Monza-Monster Charles Leclerc um Fassung. Nach neun Jahren bescherte der Monegasse Ferrari wieder einen Heim-Triumph - und sich selbst nach Spa am vergangenen Wochenende seinen zweiten Grand-Prix-Sieg überhaupt. Sein Husarenritt rund um die Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag der Scuderia dürfte für Leclerc auf lange Sicht auch der emotionalste Sieg seiner noch jungen Formel-1-Karriere sein. Auf der anderen Seite suchte Sebastian Vettel nach seinem neuerlichen Monza-Debakel (siehe Video oben) nach Erklärungen. Alle Stimmen zum Großen Preis von Italien:

Charles Leclerc (Ferrari | Platz 1): "Ich war noch nie so kaputt, das war ein ganz schwieriges Rennen. Ein Traum ist wahr geworden. Mit fehlen die Worte.".

Hamilton: "Ferrari war einfach viel schneller auf den Geraden"

Valtteri Bottas (Mercedes | Platz 2): "Es war das Beste, was drin war. Ich war nah dran, habe alles versucht, es hat aber nicht ganz gereicht."

Lewis Hamilton (Platz 4): "Gratulation an Ferrari und Charles. Ich habe mein Bestes gegeben. Ferrari war einfach viel schneller auf den Geraden. Es war nicht unser Tag heute. Ein paar Verbesserungen am Setup und auch bei mir selbst müssen noch her."

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Vettel: "Dann war der Zug abgefahren"

Sebastian Vettel (Ferrari | Platz 13): "Eine kleine Unachtsamkeit und ich habe das Heck verloren und konnte es nicht mehr halten. Mit dem Dreher war klar, dass der Zug abgefahren ist. Die Art und Weise, wie ich zurückgekommen bin, war nicht korrekt. Ich war auch schon bei Lance und haben mich entschuldigt. Es war kein guter Tag für mich. Man sieht in dem Moment nicht nach links, wer kommt."

Mattia Binotto (Teamchef Ferrari zu Vettel): "Es ist eine Schande, was ihm passiert ist. Er hatte eine gute Pace. Es ändert nichts an der Ausrichtung im Team. Wer gewinnen kann, soll gewinnen."