Nicht mehr bei jedem Formel-1-Rennen vor Ort

Ferrari-Teamchef Binotto bleibt künftig häufiger in Maranello

Mattia Binotto bleibt an F1-Wochenenden künftig häufiger in Maranello
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06. November 2020 - 11:48 Uhr

Binotto schon beim Türkei-GP nicht an der Strecke

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto ändert seine Arbeitsweise und wird künftig nicht mehr bei jedem Formel-1-Rennen an der Strecke sein. Schon beim kommenden Grand Prix der Türkei (15. November, live bei RTL und online auf TVNOW) wird der Italiener nicht vor Ort sein.

Mehr Fabrik, weniger Vor-Ort-Einsätze

"Was mich angeht, braucht es eine Balance – man hat Aufgaben an der Rennstrecke und in der Fabrik. Die Fabrik ist wichtig, dort wird das Auto entwickelt", zitiert das Portal GPFans.com Binotto.

Er werde nicht mehr alle Rennen am Kommandostand verfolgen, sondern öfter in Maranello bleiben. "Schon für 2020 denke ich darüber nach, einige der letzten Saisonrennen auszulassen, das geht mit der Türkei los. Nächstes Jahr wird das noch häufiger so sein."

Binotto war nach dem desaströsen Saisonstart der Roten stark in die Kritik geraten, strukturierte die Scuderia daraufhin um. Unter anderem wurde eine Performance-Abteilung gegründet.

F1 2021 mit 23 Rennen

"Wenn man für ein ganzes Team verantwortlich ist, ist das Renn-Wochenende sicherlich wichtig, aber das Management des ganzen Teams ist sogar noch wichtiger", sagte Binotto.

Die Formel 1 plant 2021 eine Saison mit 23 Rennen. Neu im Kalender wird der Große Preis von Saudi-Arabien sein – vielleicht bleibt Binotto da ja lieber zuhause.