Erst ein Ferrari von 2019, dann im 2018er-Modell unterwegs

Fast 400 Kilometer: Ferrari-Star Charles Leclerc testete in Fiorano

Charles Leclerc
Charles Leclerc
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12. April 2021 - 11:02 Uhr

Kein „rennfreies“ Wochenende für Monegassen

Drei Wochen ohne Formel 1? Nicht für Charles Leclerc! Der Ferrari-Pilot saß schon am Wochenende wieder im Auto – obwohl doch eigentlich rennfrei war. Doch Leclerc spulte laut Teamangaben "fast 400 Kilometer" auf der Ferrari-Hausstrecke in Fiorano ab, saß dabei im Auto von 2018. Zuvor hatte der 23-Jährige ein besonderes Geschenk von seinem Rennstall bekommen.

Leclerc für mehr als eine Renndistanz im Auto

Da staunten auch die Ferrari-Junioren Marcus Armstrong und Robert Schwarzman nicht schlecht: Leclerc war in Fiorano kaum aus dem Auto zu bekommen, legte mehr als eine Renndistanz zurück. Der Monegasse nutzte das freie Wochenende zum Testen, bevor es in den kommenden Tagen weitergeht nach Imola (der Große Preis der Emilia Romagna am Sonntag ab 13:30 Uhr live bei RTL).

Auch die beiden Youngster durften einige Runden drehen, sollen allerdings gemeinsam nur knapp so viel Streckenzeit bekommen haben wir Leclerc allein. Ferraris Motto: Bestmöglich vorbereitet ins Italien-Heimspiel zu starten.

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Ein Ferrari aus 2019 für Leclerc

Leclerc schien in Fiorano auch durch ein Geschenk beflügelt worden zu sein, das ihm Ferrari vorab "überreichte". Er bekam per Hauslieferung einen SF90 aus der Saison 2019 – jenem Jahr, in dem Leclerc erstmals für Ferrari gewann, erst in Spa, dann in Monza.

Und für den 23-Jährigen gibt es nach dem 2019er Ferrari wohl bald schon die nächste Ehre. Wie die "Gazzetta dello Sport" berichtet, planen die Veranstalter bei Leclercs Heimrennen in Monaco mit Zuschauern. 40 Prozent der Tribünen-Kapazitäten sollen wohl genutzt werden. Und dabei soll die Tribüne am Ende der Tabac-Kurve, von der aus Fans Blick aufs Schwimmbad und die Hafen-Schikane haben, nach Charles Leclerc benannt werden.

Etwa 500 F1-Anhänger sollen von dort aus das Traditionsrennen in den engen Gassen von Monte Carlo verfolgen können. Oben drauf gibt es wohl noch Ferrari-Fanartikel und eine Webkonferenz mit dem 23-Jährigen.