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Formel 1: Ferrari muss seine Halo-Spiegel wieder abschrauben

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Die FIA hat Ferrari angewiesen, seine am Halo montierten Rückspiegel wieder abzuschrauben. © imago/Action Plus, Octane, imago sportfotodienst

FIA: Ferraris Rückspiegel nicht legal

Ferrari muss seine am Halo montierten Rückspiegel nach nur einem Formel-1-Rennen wieder abschrauben. Der Weltverband FIA teilte den Teams mit, das Konzept sei nur dann zulässig, wenn der einzige Zweck darin bestehe, den Spiegel mit dem Auto zu verbinden. Einflüsse auf die Aerodynamik dürften höchstens "beiläufig oder minimal" sein.

Konkurrenz witterte Extra-Flügel bei den Roten

Ferrari hatte beim Großen Preis von Spanien als erstes Team die Rückspiegel an dem Sicherheitsbügel befestigt und dabei eine Strebe gezogen, in der die FIA und die Konkurrenz einen illegalen Extra-Flügel sahen.

Die Scuderia argumentierte dagegen, die Form der Spiegel diene einzig der strukturellen Festigkeit. Vettel hatte vor dem Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya, bei dem er Platz 4 belegte, gesagt, durch die Halo-Spiegel bessere Rücksicht zu haben. Die Leistungsfähigkeit werde aber nicht verbessert, so der Ferrari-Pilot.

Aerodynamik-Regeln sollen präzisiert werden

Die FIA stellte jetzt klar: Grundsätzlich dürfen die Rückspiegel am Halo montiert sein, das Flügel-Element hingegen muss weg. Die Regelhüter räumten ein, dass die Aerodynamik-Regeln für die Rückspiegel nicht perfekt seien. Für die Saison 2019 solle das Regelwerk präzisiert werden.

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