Sa | 29.09. | 13:00

Formel 1: Ferrari-Boss Maurizio Arrivabene hat Mick Schumacher im Blick

Prize giving ceremony, 4 Mick Schumacher (DEU, PREMA Theodore Racing, Dallara F317 Mercedes-Benz), FIA Formula 3 European Championship EM Europameisterschaft round 8, race 2, Nürburgring (DEU), 7. - 9. September 2018 *** Prize giving ceremony 4 Mick
Rot steht ihm schon mal gut: Mick Schumacher © imago/HochZwei/Suer, HOCH ZWEI / Thomas Suer, imago sportfotodienst

"Wie könnte Maranello zu diesem Namen Nein sagen"

Mick Schumacher im roten Formel-1-Boliden von Ferrari - die Bosse beim Traditionsrennstall in Maranello können sich das gut vorstellen: "Wie könnte Maranello zu diesem Namen Nein sagen", sagte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene in Singapur zu einem möglichen Interesse am Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher.

"Unsere Tür ist immer offen"

"Unsere Tür ist immer offen. Die Geschichte, die Ferrari mit diesem Namen verknüpft, ist eine besondere", sagte der 61-Jährige. Gleichzeitig warb er drum, dem 19-Jährigen Zeit zu geben. "Lasst den jungen Spaß haben. Wir müssen ihm Zeit geben, um zu wachsen. Er hat ohnehin genug Druck“, sagte Arrivabene und fügte hinzu: "Mick hat sich zuletzt sehr gut entwickelt."

Mick Schumacher in der Formel 3 auf Titelkurs

​Mick Schumacher fährt momentan seine zweite Saison in der Formel-3-Europameisterschaft und hat nach hervorragenden Leistungen in den vergangenen Wochen sehr gute Titelchancen. Am Nürburgring gewann Schumacher zuletzt alle drei Rennen des Wochenendes. Nur noch drei Punkte trennen ihn vom durch Red Bull geförderten Spitzenreiter Dan Ticktum aus Großbritannien.

Damit scheint Schumacher eine Hürde auf dem angepeilten Weg in die Formel 1 schon aus dem Weg zu räumen. Mit einem Ergebnis unter den Top zwei im Endklassement dieser Saison hätte er schon in diesem Jahr genügend Punkte für die Superlizenz gesammelt, die für den Sprung in die Königsklasse Voraussetzung ist.