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Formel 1: Fernando Alonso angeblich vor Wechsel zu Williams

Formel 1: Fernando Alonso angeblich vor Wechsel zu Williams

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Stoffel Vandoorne (r.) fährt 2018 für McLaren - Fernando Alonsos Zukunft ist dagegen noch offen.
imago sportfotodienst, imago/LAT Photographic, Steven Tee

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso kehrt McLaren-Honda nach drei erfolglosen Jahren angeblich den Rücken. Wie deutsche und englische Fachmedien übereinstimmend berichten, steht der 36-jährige Spanier vor einem Wechsel zur kommenden Saison zu Williams.

Entscheidung im September

Alonso ließ dies vor dem Großen Preis von Belgien (Sonntag, 14 Uhr live bei RTL) unkommentiert. Er beteuerte, "im September" über seine sportliche Zukunft entscheiden zu wollen. Der Vertrag des 32-maligen Grand-Prix-Siegers bei McLaren läuft am Jahresende aus. Alonso ist mit zehn Punkten nach elf Rennen nur 15. in der Fahrer-WM. Immer wieder kritisierte der Spanier in den vergangenen Monaten öffentlich den japanischen Motorenhersteller Honda, dessen Aggregat das leistungsschwächste und unzuverlässigste im Feld ist.

Tut sich Alonso Williams wirklich an?

Williams ist derzeit die fünftstärkste Kraft in der Formel 1. Das frühere Weltmeisterteam bezieht auch im kommenden Jahr die begehrten Power Units von Mercedes. Williams hat bislang weder den brasilianischen Routinier Felipe Massa (36) noch Rookie Lance Stroll (18) als Fahrer für 2018 bestätigt.

Als Pay-Driver bringt Milliardärssohn Stroll allerdings viel Geld ins Team, seine Vertragsverlängerung gilt daher als wahrscheinlich. Massa hatte sich Ende 2016 in den Ruhestand verabschiedet, erst nach dem Wechsel von Valtteri Bottas zu Mercedes als Nachfolger des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg verpflichtete Williams den Vizeweltmeister von 2008 für ein weiteres Jahr.

Ob Alonso sich einen Wechsel zu Wiliams aber wirklich antut? Denn auch im Auto des neunmaligen Weltmeister-Teams dürfte er kommendes Jahr keine Chance haben, vorne mitzufahren. Das aber ist Alonsos erklärtes Ziel. Und noch ein Argument spricht gegen den Wechsel: Bei Williams würde der Altmeister weit weniger verdienen, als bei McLaren.