Vater-Sohn-Gespann bereitet Magenschmerzen

Heidfeld: Vettel muss bei Aston Martin „höllisch aufpassen"

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22. Oktober 2020 - 15:49 Uhr

Hausmacht der Familie Stroll bei Aston Martin

Noch sitzt Sebastian Vettel nicht mal im Cockpit von Aston Martin, da werden die Unkenrufe mit Blick auf seinen künftigen Formel-1-Arbeitgeber lauter. Besonders die Hausmacht der Familie Stroll  - Lance als Fahrer, Vater Lawrence Mitbesitzer des Rennstalls - bereitet so manchem Experten Magenschmerzen.

Vettel mit Hoffnung auf eine faire Behandlung beim neuen Formel-1-Team

"Eine besondere Konstellation bei Aston Martin ist natürlich sehr problematisch für Sebastian. Wenn dein Teamkollege zugleich auch der Sohn vom Teambesitzer ist, musst du höllisch aufpassen. Dass der Sohn vom Eigentümer bevorteilt wird, ist sehr wahrscheinlich", schrieb Nick Heidfeld in seiner Sky-Kolumne.

Auch Helmut Marko, Motorsportberater bei Red Bull, macht sich Gedanken um Vettel. Das Vater-Sohn-Gespann sei nicht unproblematisch. "Wenn man von Perez hört, dass die ganzen Updates immer erst zum Stroll junior kommen und das dann immer erst, wenn alles wirklich in dreifacher Form, also auch für die Reserve da ist, auch an Perez kommt, dann hoffe ich, dass sie ihn da fair behandeln", betonte Marko. Da bleibt dem Vettel-Fan nur die Hoffnung, dass der viermalige Weltmeister auf der Strecke für klare Verhältnisse sorgt.