Sergio Perez zu seiner Coronavirus-Infektion

"Das zeigt, wie verwundbar wir alle für dieses Virus sind"

31. Juli 2020 - 16:20 Uhr

Sergio Perez: "Das ist einer der traurigsten Tage meiner Karriere"

Formel-1-Pilot Sergio Perez hat keine Erklärung dafür, wo und wie er sich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert hat. "Ich habe mich an alle Vorschriften gehalten", sagte der Mexikaner in einer Videobotschaft (siehe Video oben) auf seinem Twitter-Account: "Ich bin wirklich traurig. Das ist einer der traurigsten Tage meiner Karriere."

Formel-1-Pilot ratlos: "Ich weiß nicht, woher es kommt"

Perez wurde vor dem Großbritannien-GP (Sonntag, ab 14 Uhr live bei RTL und online auf TVNOW) positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Der 30-Jährige ist der erste Corona-Fall im Formel-1-Fahrerfeld und kann damit am 4. und 5. WM-Lauf in Silverstone nicht teilnehmen. "Ich wollte 100 Prozent bereit sein, ich hatte ein sehr gutes Auto", sagt Perez in dem Video.

Nach dem vergangenen Rennen in Ungarn sei er für zwei Tage mit einem Privat-Flugzeug in seine Heimat Mexiko geflogen, um seine Mutter zu besuchen, die einen schweren Unfall gehabt habe. Anschließend kehrte er nach Europa zurück, Perez lebt in Madrid. "Ich habe es bekommen, aber ich weiß nicht, woher es kommt", sagte Perez. "Das zeigt, wie verwundbar wir alle für dieses Virus sind."

Perez bekam Corona-Infektion wohl in Spanien

"Ich habe keine Symptome", bestätigte Perez eine Mitteilung sines Teams, dass es dem 30-Jährigen "körperlich gut" gehe und er "frohen Mutes" sei. Perez ergänzte: "Das sind wirklich harte Momente, aber ich denke, dass ich davon stärker zurückkommen werde."

Nach RTL-Infos infizierte sich Perez in Spanien. Der F1-Fahrer wohnt in Madrid. Fünf Team-Mitglieder von Racing Point sind demnach auch in Quarantäne. Auf die Rennwochenenden in Silverstone hat Perez' Corona-Infektion keine größeren Auswirkungen. Der Großbritannien-GP werde wie geplant stattfinden, teilte die FIA mit. Das Racing-Point-Cockpit von Perez übernimmt überraschend Nico Hülkenberg, der damit zu einem spektakuläres Formel-1-Comeback kommt.

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