Zwischen den Formel-1-Rennen in Österreich

Ärger für Leclerc und Bottas wegen Kurztrips in die Heimat

Formel 1 - Großer Preis von Österreich
© dpa, Mark Thompson, frd hjb

11. Juli 2020 - 11:45 Uhr

Fahrer verließen Formel-1-Blasen

Das könnte Ärger geben: Die FIA ermittelt gegen die Formel-1-Piloten Charles Leclerc (Ferrari) und Valtteri Bottas (Mercedes). Beide Fahrer flogen zwischen den beiden Rennen in Österreich nach Monaco – und verließen die geschützten Formel-1-Blasen.

Bottas machte Radtrip, Leclerc feierte Geburtstagsparty im Restaurant

Über Social Media kam alles ans Licht: Valtteri Bottas und Charles Leclerc hielten sich in den vergangenen Tagen zwischen den beiden Rennen nicht in Österreich, sondern in Monaco auf. Der Mercedes-Pilot postete selbst Bilder von sich und seiner Freundin beim Radfahren durch die engen Gassen. Leclercs Kurztrip wurde zum Thema, weil er mit seiner Freundin den Geburtstag ihrer Schwester feierte – und ein Kellner des Restaurants Fotos postete.

Leclerc
Charles Leclerc posiert mit einem Kellner nach seinem Restaurantbesuch in Monaco.
© SimoneFaggio

Fahrer dürfen "soziale Blasen" nicht verlassen

Die beiden Rennfahrer sind sich jedoch keiner Schuld bewusst. Bottas erklärte, er habe seine "soziale Blase" nicht verlassen und sich mit den gleichen Menschen wie auch in Österreich aufgehalten. Auch Leclerc rechtfertigte seinen Kurztrip: "Ich wurde zweimal getestet, bevor ich zurückkam. Zweimal in zwei Tagen war mein Test negativ. Ja, ich war zuhause, aber habe dann eben die beiden Tests gemacht, um sicher sein zu können."

Der Code of Conduct verbietet den Fahrern zwar nicht, die Rennstrecken zwischen den Rennen zu verlassen – ist aber streng, was das Verlassen der "sozialen Blasen" angeht und die Leclerc beispielsweise deutlich mit einem Restaurantbesuch gebrochen hat.

Die FIA wird beiden Fahrern vermutlich eine Warnung aussprechen.