Ferrari in Topform

Formel 1: Charles Leclerc stiehlt Sebastian Vettel die Show

30. August 2019 - 20:54 Uhr

Vettel trifft perfekte Runde nicht

Ferrari scheint bestens gerüstet für die kommenden Aufgaben beim Großen Preis von Belgien (Sonntag, ab 14 Uhr live bei RTL und im Live-Stream bei TVNOW). Auch im 2. Freien Training in Spa-Francorchamps dominierte die Scuderia. Nachdem in der 1. Session Sebastian Vettel die Nase vorn hatte, war im 2. Training Charles Leclerc überlegen der Schnellste.

Bottas wieder vor Hamilton

In 1:44,123 Minuten raste der Monegasse zur Tagesbestzeit. Leclercs Teamkollege Vettel gelang es nicht, eine perfekte Runde auf den Ardennen-Kurs zu knallen. Mit 1:44,753 war Vettel 0,630 Sekunden langsamer als Leclerc. Und auch langsamer als am Vormittag, als der Deutsche eine 1:44,574 gefahren war.

Zweitstärkste Kraft war diesmal Mercedes - wobei teamintern wieder Valtteri Bottas die Nase vorn hatte. Der Finne, mit einer Zusage für die Saison 2020 und entsprechend breiter Brust angetreten, landete mit 0,846 Sekunden Rückstand auf Leclerc auf Platz 3. Nur 46 Tausdendstel langsamer war Lewis Hamilton, der damit Rang 4 belegte.

Mercedes bei Longruns vorne

SPA, BELGIUM - AUGUST 30: Sergio Perez of Mexico driving the (11) Racing Point RP19 Mercedes on track during practice for the F1 Grand Prix of Belgium at Circuit de Spa-Francorchamps on August 30, 2019 in Spa, Belgium. (Photo by Mark Thompson/Getty I
Sergio Perez
© Getty Images, Bongarts, WTM

Auf eine schnelle Runde hat Ferrari also klar die Nase vorn - und dürfte damit als Favorit ins Qualifying gehen. Bei den Longruns, die die Teams in der zweiten Hälfte des 2. Trainings abspulten, war jedoch Mercedes tonangebend.

Vielleicht kann Red Bull, in Session 1 noch klar zweitbestes Team, noch dazwischenfunken. Max Verstappen wurde im 2. Training Sechster (+ 1,271). Sein neuer Teamkollege Alex Albon belegte Position 10 (+ 1,648). Nico Hülkenberg, der sein Renault-Cockpit nach der Saison räumen muss, wurde nur 13. (+ 2,086).

Auf Rang 7 schaffte es Kimi Räikkönen (+ 1,585). Der Alfa-Pilot bestand also seine Belastungsprobe. Wegen einer Muskelverletzung an der Wade war sogar seine Teilnahme am Rennen vorübergehend gefährdet.

Wieder Aufregung bei Racing Point

Auch in dieser Session lieferte Racing Point Schlagzeilen. Nachdem Lance Stroll im 1. Training die Motorabdeckung weggeflogen war, erwischte es diesmal Teamkollege Sergio Perez. Kurz vor Trainingsende musste der Mexikaner seinen Boliden mit Motorschaden und einem brennenden Heck abstellen. Drei Minuten vor dem regulären Ende wurde die Session daraufhin abgebrochen. Sportlich wusste Perez aber auch zu überzeugen: Er wurde starker Fünfter (+ 0,994).

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