Hamilton zerlegt seinen Silberpfeil

Formel 1: Charles Leclerc dominiert Quali-Generalprobe in Spa-Francorchamps

Belgian Grand Prix
© REUTERS, FRANCOIS LENOIR, tj

31. August 2019 - 14:32 Uhr

Frust bei Lewis Hamilton

Ferrari-Youngster Charles Leclerc geht als Pole-Favorit ins Qualifying beim Formel-1-GP in Belgien - WM-Leader Lewis Hamilton muss dagegen um seine Teilnahme am Kampf um Startplatz 1 zittern. Während Leclerc eine überlegene Bestzeit in den Asphalt der Ardennen-Achterbahn in Spa-Francorchamps brannte, zerlegte Hamilton seinen Mercedes-Silberpfeil in der Streckenmauer.

Sebastian Vettel kann Charles Leclerc nicht folgen

​1:44,206 Minuten benötigte Leclerc für seine schnellste Runde auf der 7,004 Kilometer lange Berg- und Talbahn in den belgischen Wäldern - damit war er fast eine halbe Sekunde schneller als der Rest des Feldes. Das wurde von Teamkollege Sebastian Vettel angeführt. Der 32-Jährige musste nach einem Fahrfehler jedoch froh sein, dass es am Ende noch zu Platz 2 reichte: Mercedes-Mann Valtteri Bottas kam als Dritter bis auf 46 Tausendstel an Vettel heran.

Für Hamilton war das 3. Training nach knapp einer halben Stunde vorbei: Beim Anbremsen vor Les Fagnes - Kurve 12 des Circuit de Spa-Francorchamps – verlor der Brite die Kontrolle über seinen Silberpfeil und krachte in die Streckenbegrenzung. Eine Schrecksekunde für das Team und die Zuschauer: Vor Les Fagnes sind die Piloten mehr als 300 km/h schnell und müssen dann um mehr als die Hälfte auf unter 150 km/h runterbremsen.

Nico Hülkenberg außerhalb der Top 10

​Glücklicherweise blieb Hamilton bei dem Carsh unverletzt, sein Dienstwagen war jedoch ziemlich zerstört. Es dauerte knapp 15 Minuten, um den havarierten Mercedes zu bergen - Trainingszeit, die den Fahrern verloren ging. In der Schlussviertelstunde der Session wurde Hamilton dann noch bis auf Platz 7 durchgereicht. Der Rückstand von 1,360 Sekunden auf die Bestzeit hat keine große Aussagekraft. Fraglich ist jedoch, ob die Mercedes-Mechaniker seinen Dienstwagen bis zum Qualifying wider fit bekommen.

Nicht rund lief es für Nico Hülkenberg. Mit 1,649 Sekunden Rückstand reichte es für den Renault-Piloten nur zu Platz 12. Stallgefährte Daniel Ricciardo zeigte, dass eigentlich mehr geht: Der Australier war fast eine Sekunde schneller als Hülkenberg und sortierte sich auf Platz 4 ein - und damit noch vor seinem ehemaligen Red-Bull-Kollegen Max Verstappen. Der Holländer klagte via Funk über Stabilitätsprobleme und musste sich mit einer Sekunde Rückstand mit Platz 5 begnügen.

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