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Formel 1: Charles Leclerc bekommt Pascal Wehrleins Platz bei Sauber

NORTHAMPTON, ENGLAND - JULY 07: Charles Leclerc of Monaco and Haas F1 walks in the Paddock during previews ahead of the Formula One Grand Prix of Great Britain at Silverstone on July 7, 2016 in Northampton, England.  (Photo by Clive Mason/Getty Image
Charles Leclerc fährt 2018 anstelle von Pascal Wehrlein für Sauber. © Getty Images, Bongarts

Pascal Wehrleins Zeit bei Sauber – und damit wohl auch in der Formel 1 – ist vorbei. Der Schweizer Rennstall setzt in der kommenden Saison neben Marcus Ericsson aus Schweden auf den Monegassen Charles Leclerc.

Leclerc sticht Wehrlein aus

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Pascal Wehrleins Zeit in der Formel 1 ist wohl abgelaufen. © imago/Eibner, Andre/Eibner-Pressefoto, imago sportfotodienst

Der 20 Jahre alte Leclerc gewann zuletzt die Formel-2-Meisterschaft und ist Schützling des Sauber-Motorenpartners Ferrari. Da das Team im kommenden Jahr als 'Alfa Romeo Sauber' startet und noch mehr Unterstützung vom Fiat-Konzern erhält, hatte der deutsche Mercedes-Zögling Wehrlein gegen Leclerc bei der Cockpitvergabe keine Chance.

Ericsson darf bleiben

Ericsson seinerseits wird von schwedischen Sauber-Geldgebern unterstützt und darf daher seinen Platz behalten. Zuletzt war spekuliert worden, dass auch der 27-Jährige durch einen Ferrari-Schützling ersetzt werden könnte. Gerüchte, die Sauber via Twitter ad acta legte. Antonio Giovinazzi – ein weiterer Ferrari-Junior – wird 2018 wie schon in der abgelaufenen Saison für Sauber den Ersatzfahrer geben. Außerdem twitterten die Schweizer noch einen Design-Entwurf für ihren 2018er Boliden mit Alfa Romeo, der in rot-weiß gehalten ist.   

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Minimale Chance bei Williams für Wehrlein

Für Wehrlein ist damit die Hoffnung auf eine Zukunft in der Formel 1 nur noch höchst minimal. Lediglich bei Williams ist noch ein Cockpit zu vergeben. Hier gilt aber der Pole Robert Kubica als klarer Favorit auf die Nachfolge von Felipe Massa, der seine Karriere beendet hat. Wehrlein hat bestenfalls Außenseiterchancen und wird wohl eher in eine andere Rennserie wechseln müssen.