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Formel-1-Champion Lewis Hamilton räumt ein: Rekord von Michael Schumacher zu weit weg

Mercedes' Formula One driver Lewis Hamilton (L) and Jean Todt, Federation Internationale de l'Automobile (FIA) President attend the FIA Champions news conference for FIA Prize Giving 2017 in Paris, France December 8, 2017. REUTERS/Gonzalo Fuentes
FIA-Präsident Jean Todt überreichte Lewis Hamilton in Paris die WM-Trophäe 2017. © REUTERS, GONZALO FUENTES, GFM

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton glaubt nicht, dass er Michael Schumachers Rekord von sieben WM-Titeln knacken wird. 

Hamilton: Verspüre keinen Drang nach sieben WM-Titeln

"Ich sehe das im Moment nicht", räumte der viermalige Champion aus England bei der alljährlichen Gala des Motorsport-Weltverbandes FIA am Freitagabend in Versailles bei Paris ein. "Vier weitere? Es hat mich zehn Jahre gekostet, diese vier zu erreichen. Ich habe momentan nicht den Drang auf sieben Weltmeisterschaften zu kommen". Schumacher war wie nun auch Hamilton 32 Jahre alt, als er damals im Ferrari seinen vierten Titel holte.

Todt überreicht WM-Pokal

Mercedes-Pilot Hamilton nimmt stattdessen erst einmal die Marke von Legende Juan Manuel Fangio von fünf Titeln ins Visier. "Mit Fangio gleichzuziehen, wäre ziemlich cool", sagte der Brite, der aus den Händen von FIA-Präsident Jean Todt die Trophäe für seinen jüngsten Titel empfing. Mit seinem vierten WM-Triumph war Hamilton in der Titelstatistik mit seinem Ferrari-Rivalen Sebastian Vettel und F1-Ikone Alain Prost gleichgezogen.

Für Hamilton zählen nicht nur Titel

Hamilton will seinen Erfolg als Rennfahrer nicht alleine nach der Zahl seiner Championate bemessen. "Ich denke nicht, dass das wirklich definieren wird, wer ich als Fahrer bin", sagte er. Wichtiger sei für Hamilton, wie er mit dem Team zusammenarbeite und versuche, alles aus dem Wagen herauszuholen.