Formel 1: Bestzeit in der Quali-Generalprobe! Sebastian Vettel der Favorit auf die Monza-Pole

Sebastian Vettel war im 3. Training zum Italien-GP nicht zu schlagen
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01. September 2018 - 13:32 Uhr

3. Freies Training: Ferrari schneller als Mercedes

Sebastian Vettel geht als Favorit in den Kampf um die Pole Position beim Ferrari-Heimspiel in Monza. Der viermalige Formel-1-Weltmeister bretterte im 3. Freien Training zum Großen Preis von Italien in 1:20,509 Minuten durch den Königlichen Park. Das Qualifying (ab 14 Uhr live bei RTL oder online im RTL-Livestream bei TVNOW.de) dürfte trotzdem eine ganz enge Kiste werden. Vettels WM-Rivale Lewis Hamilton kam im Mercedes bis auf 81 Tausendstel an den Ferrari-Star heran. Kimi Räikkönen landete im zweiten roten Renner knapp dahinter auf Rang 3 (+0,173 Sekunden).

Vettel trotz Patzer ganz vorne

Nachdem es am Morgen (wie schon im Training am Freitag) geregnet hatte, wurde die Piste in der Quali-Generalprobe von Minute zu Minute besser. Was die Hoffnung der Tifosi auf eine Ferrari-Pole unterstreicht: Vettel knallte seine Bestzeit rund zehn Minuten vor Hamiltons schnellster Runde auf den Asphalt – und das trotz eines kleinen Schnitzers in der legendären Curva Parabolica.

Nur Hamilton ruft Mercedes-Potenzial ab

Zum Ende der Session drehten zwar auch die Silberpfeile mit frischen Supersoft-Reifen auf, allerdings schaffte es nur Weltmeister Hamilton, das Potenzial des Autos abzurufen. Garagen-Nachbar Bottas landete abgeschlagen auf dem 4. Platz (+0,603). Dem Finnen rückte gar Red-Bull-Pilot Max Verstappen auf die Pelle, obwohl die "Bullen" im Highspeed-Tempel Monza wegen ihrer mangelhaften Power ohne Hörner über das Autodromo Nazionale rumpeln.

An der Spitze scheint es, als könne Ferrari im Duell mit Mercedes stets noch einen Tacken nachlegen. Das Traum-Szenario der Ferraristi - eine reine rote Startreihe - ist dank der starken Räikkönen-Performance in Reichweite.

Probleme bei Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg, der wegen seines Start-Crashs in Spa und eines Motortauschs am Sonntag von ganz hinten starten muss, erlebte ein Training zum Vergessen. Weil sich der DRS-Flügel seines Renaults nicht richtig schloss, verbrachte der "Hulk" einen Gutteil des Trainings in der Garage und wurde nur Vorletzter. Zur Erinnerung: Wegen des gleichen Problems war Sauber-Pilot Marcus Ericsson in der 2. Freitags-Session am Ende von Start/Ziel bei Tempo 300 übel abgeflogen und hatte sich mehrfach überschlagen.

Das Ergebnis des 3. Freien Trainings

Der Live-Ticker der Session zum Nachlesen