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Formel 1: Bernie Ecclestone glaubt an Mick Schumacher: "Es gibt keinen Grund, warum er nicht Weltmeister werden sollte"

Schumi jr. habe viel vom Genie seines Vaters

Ecclestone glaubt an Mick: "Es gibt keinen Grund, warum er nicht Weltmeister werden sollte"

Ecclestone: "Das ist der Name, der in der Formel 1 sein muss"

Endlich wieder ein Schumacher in der Formel 1: Was viele Fans freut, freut auch den ehemaligen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. Es sei „großartig“, dass Mick Schumacher in der Königsklasse fahre, so der 90-Jährige gegenüber „Sport 1“. "Das ist der Name, der in der Formel 1 sein muss", sagte Ecclestone. Allerdings tue ihm Mick Schumacher auch leid, "denn er hat großartige Qualitäten, mit denen er mehr erreichen könnte, als bei den Leuten, wo er jetzt ist.“ Mit dem Rennstall Haas hat Schumi jr. kaum Chancen auf vordere Platzierungen.

Haas kein Top-Team

Schon in der vergangenen Saison schwächelte der amerikanische Rennstall, wurde in der Konstrukteurswertung Vorletzter. Gerade einmal drei magere Pünktchen gab es in 17 Rennen. Auch für die bevorstehende Saison ist Haas nicht viel stärker einzuschätzen. Teamchef Günther Steiner hatte im RTL-Interview bereits erklärt, dass man sich voll auf das Jahr 2022 fokussiere – und 2021 für Schumacher und seinen Teamkollegen Mazepin eher ein Lehrjahr werden würde.

Ex-Formel-1-Boss Ecclestone glaubt, dass Schumacher in einem anderen Team "wesentlich mehr lernen" könnte. "Ich bin mir nicht sicher, ob er da so viel lernen kann. Er wird dort niemanden haben, der ihm viel beibringen kann. Er ist sehr auf sich allein gestellt", so der Kenner.

Im Video: Haas-Teamchef verrät: Mick schreibt Technik-Tagebuch

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"Es gibt keinen Grund, warum er nicht Weltmeister werden sollte"

Ein besserer Schritt wäre aus Ecclestones Sicht ein Team wie Red Bull gewesen. "Ein Team, das die Fähigkeiten hat, Rennen zu gewinnen. Das Menschen im Team hat, die ihn genau dabei unterstützen können. Sein Rekord in der Formel 2 war super. Das wird im aktuellen Team nicht so einfach werden“, glaubt der Brite.

Ecclestone räumte ein, Schumi jr. „nicht sehr gut“ zu kennen, ist aber trotzdem überzeugt, "dass er schon viel vom Genie seines Vaters geerbt hat.“ Deshalb sind seine Erwartungen an den Youngster hoch: "Ich wäre schon sehr enttäuscht, wenn wir in der Zukunft keine großartigen Leistungen von ihm sehen könnten."

Zwar könne man "bei niemandem vorhersagen, ob er das Potenzial zum Weltmeister hat." Doch Ecclestone hält Schumachers Performance bisher für sehr gut: "In den anderen Serien hat er immer abgeliefert. Es gibt also keinen Grund, warum er nicht Weltmeister werden sollte. Aber ich will ihn einfach in einem Team sehen, das sich um ihn kümmert und ihm ein Auto hinstellt, mit dem er Weltmeister werden kann."