Nach Absage von Haas

Formel-1-Aus für Hülkenberg? Auch Red Bull und Alfa Romeo wollen ihn nicht

20. September 2019 - 17:24 Uhr

Nächste Absagen für Hülkenberg

Nach seinem Aus bei Renault gestaltet sich die Cockpit-Suche für Nico Hülkenberg in der Formel 1 immer schwieriger: Nach der Absage von Haas haben jetzt auch Red Bull und Alfa Romeo ausgeschlossen, dass der Deutsche in der kommenden Saison für ihr Team fahren könnte. Im Video erklärt Red-Bull-Teamchef Christian Horner die Absage - und auch 'Hulks' Noch-Chef Cyril Abiteboul von Renault ordnet Hülkenbergs Chancen auf ein neues Cockpit ein.

„Nico ist nicht auf unserer Liste“

"Nico ist nicht auf unserer Liste", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner am Rande des Rennens in Singapur, betonte aber auch: "Nico hat ein Cockpit absolut verdient und ich hoffe, dass er in den nächsten Wochen eines finden wird."

Darauf macht dem 32-Jährigen aber auch Alfa-Teamchef Frédéric Vasseur keine Hoffnungen. Der Rennstall sei auf die Entwicklung von Antonio Giovinazzi fokussiert. "Er ist auf einem guten Weg", sagte Vasseur bei RTL. Zuvor war spekuliert worden, Hülkenberg könnte den jungen Italiener als Teamgefährte von Kimi Räikkönen ablösen.

Ein Cockpit wäre für Hülkenberg damit nur noch bei Toro Rosso und Williams möglich. Toro Rosso hat Daniil Kvyat und Pierre Gasly für 2020 noch nicht bestätigt, bei Williams hatte Robert Kubica am Donnerstag seinen Abschied bekannt gegeben, sodass beim Hinterherfahrer-Team der Formel 1 auf jeden Fall ein Platz zu vergeben ist.