Der nächste Schritt soll gemacht werden

Giovinazzi will mit Alfa Romeo zurück ins Mittelfeld

23. Februar 2021 - 17:31 Uhr

Was macht der Sauber-Rennstall 2021?

Eigentlich wäre Antonio Giovinazzi in diesem Jahr lieber im Ferrari gesessen, stattdessen folgt nun das dritte Jahr mit Alfa Romeo. Im exklusiven RTL-Interview erklärt der Italiener, woran er 2021 zu arbeiten hat und welche Rolle der Ferrari-Motor bei der Rückkehr von Alfa Romeo ins Formel-1-Mittelfeld spielt.

Raketenstarts Giovinazzis Spezialität

In einer Disziplin muss sich "Gio" jedenfalls nicht weiter verbessern, denn hier war er 2020 bereits der beste Pilot im Feld: bei den Starts. Insgesamt 50 Plätze konnte der 27-Jährige in der vergangenen Saison in den jeweils ersten Rennrunden gut machen. Zum Vergleich: Teamkollege Kimi Räikkönen lag auf Rang drei der Wertung konnte mit "nur" 28 Positionen etwas mehr als die Hälfte der Positionen Giovinazzis erobern.

In der Fahrerwertung gelang es dem Italiener dagegen nicht, sich teamintern gegen den "Iceman" durchzusetzen. Beide Alfa-Piloten kamen am Ende der Saison auf vier Punkte. Einer der Gründe, warum sich Ferrari gegen seinen Nachwuchsfahrer entschied und stattdessen Carlos Sainz verpflichtete. Immerhin im Quali-Duell mit Kimi hatte "Gio" mit 9:8 die Nase knapp vorne. Im Vorjahr unterlag er Räikkönen in dieser Disziplin noch mit 9:12 verloren. In Sachen WM-Punkte sah die Bilanz noch ernüchternder aus: Hier stand es 43 zu 14 für den Finnen. 2020 zeigte also eine klare Steigerung von Giovinazzi.

Alfa Romeo Fahrer 2021
Mit diesem Boliden gehen Giovinazzi (Mitte) und Kimi Räikkönen (rechts) an den Start.

Auf die Ferrari-Power kommt es an

2021 soll es laut Giovinazzi aber wieder mehr Zählbares für das gesamte Team geben: "Ich hoffe, dass wir näher an AlphaTauri und dem Mittelfeld dran sind. Die Power-Unit wird wichtig dabei sein." Als Schwester-Team von Ferrari nutzt Alfa Romeo den Antrieb der Italiener, der im vergangenen Jahr sehr zu wünschen übrig ließ. Für 2021 gelobt die Scuderia Besserung.

Ob sich das am Ende wirklich auf der Strecke widerspiegelt, kann Giovinazzi aber noch nicht bestätigen: "Bisher kennen wir alles nur aus Daten, die richtigen Daten bekommen wir aber erst auf der Strecke." Dadurch dass die Testfahrten in Bahrain stattfinden, ließen sich die Daten aber gut mit denen aus dem Bahrain-GP im November 2020 vergleichen.

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